Intel gibt RealSense auf: Kinect-artige Kameras wohl nicht die Zukunft
Intel hat beschlossen, dass man die unter der Marke RealSense angebotenen Sensoren und Kameras, die oft ähnlich funktionieren wie Microsofts Kinect-Sensoren für die Xbox, nicht mehr weiter entwickeln und vertreiben will. RealSense wird eingestellt, kündigte der US-Chipkonzern an.
Wie Intel gegenüber dem US-Magazin CRN bestätigt hat, fährt man das Portfolio an High-Tech-Kameras und -Sensoren der Marke RealSense nach und nach auf den Nullpunkt zurück. Die RealSense-Kameras waren eigentlich angetreten, um neue Nutzungs- und Interaktionsmöglichkeiten für moderne PCs, den Bereich der Robotik und für Digital Signage anzubieten.
Erst im Januar hatte Intel sein Angebot mit RealSense ID erweitert und wollte damit eine Möglichkeit zur sicheren Nutzeridentifikation für Zugangssysteme, Computer und Verkaufssysteme anbieten. Auch bei Intels eigenen Drohnen kommt RealSense-Technologie zum Einsatz. Intel machte nur vage Angaben darüber, weshalb man RealSense aufgeben will.
Das Unternehmen wolle sich verstärkt auf sein Kerngeschäft konzentrieren, hieß es lediglich. Bereits vor einigen Monaten hatte der bisherige Leiter der RealSense-Sparte des US-Chipgiganten seinen Abschied bekannt gegeben. Für viele Beobachter war es deshalb nur noch eine Frage der Zeit, wann Intel das Geschäft mit den 3D-Kameras und -Sensoren aufgeben würde. Vermutlich lohnt sich das Ganze auch nur begrenzt, da die Absatzzahlen für derartige Nischenprodukte äußerst gering ausfallen dürften.
Bewegungserkennung und Augen-Tracking sind kein Massenmarkt
Unter anderem werden RealSense-Kameras ähnlich den Kinect-Sensoren von Microsoft verwendet, um Bewegungen von Personen vor den Kameras oder ihre Blickrichtung zu erfassen. Zum RealSense-Angebot gehören zum Beispiel Stereoskopische Kameras, LiDAR- und Coded-Light-Kameras und entsprechende Module, die in verschiedenen Formfaktoren mit hoher Auflösung und hohen Bildwiederholraten arbeiten.Erst im Januar hatte Intel sein Angebot mit RealSense ID erweitert und wollte damit eine Möglichkeit zur sicheren Nutzeridentifikation für Zugangssysteme, Computer und Verkaufssysteme anbieten. Auch bei Intels eigenen Drohnen kommt RealSense-Technologie zum Einsatz. Intel machte nur vage Angaben darüber, weshalb man RealSense aufgeben will.
Das Unternehmen wolle sich verstärkt auf sein Kerngeschäft konzentrieren, hieß es lediglich. Bereits vor einigen Monaten hatte der bisherige Leiter der RealSense-Sparte des US-Chipgiganten seinen Abschied bekannt gegeben. Für viele Beobachter war es deshalb nur noch eine Frage der Zeit, wann Intel das Geschäft mit den 3D-Kameras und -Sensoren aufgeben würde. Vermutlich lohnt sich das Ganze auch nur begrenzt, da die Absatzzahlen für derartige Nischenprodukte äußerst gering ausfallen dürften.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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