Produktionsprobleme: Intel will High-End-CPUs bei TSMC bauen lassen
Intel hat seit geraumer Zeit diverse Produktionsprobleme bei seinen Chips, so dass man sich auf Druck von Investoren und des Marktes mittlerweile nach Möglichkeiten zur externen Fertigung umsieht. Jetzt kommt TSMC ins Spiel.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Intel und TSMC erfahren haben will, gibt es schon seit längerem intensive Gespräche zwischen den beiden Firmen. Dabei geht es offenbar um eine größer angelegte Kooperation, bei der Intel viele Chips bei dem taiwanischen Vertragsfertiger ordern würde.
Angeblich haben Intel und TSMC unter anderem die Produktion von Prozessoren im 5nm-Maßstab diskutiert. Darüber hinaus erwägt Intel auch die Produktion von Chips in TSMCs neuem 6-Nanometer-Prozess, der eine weiterentwickelte Version der bisher unter anderem von AMD verwendeten 7nm-Fertigung darstellt.
Insgesamt soll Intel mit TSMC mindestens fünf Projekte diskutiert haben, wobei es um die Auslagerung der Produktion von High-End-Prozessoren für diverse Anwendungsgebiete wie etwa Laptops, Desktop-PCs, Server und Edge-Computing-Produkte geht. Die ersten Ergebnisse der erweiterten Kooperation mit TSMC könnten nach aktuellem Stand im nächsten Jahr auf den Markt kommen, bevor dann ab 2023 bedeutsame Mengen ausgeliefert werden, heißt es.
Intel ist bereits seit längerem Kunde von TSMC, lässt dort aber bisher nur Modems, bestimmte Grafikchips und einige andere Nischenprodukte fertigen. Bisher setzte Intel vor allem auf eine Fertigung seiner Plattformen in eigenen Anlagen und wickelte daher Design und Produktions stets selbst ab.
TSMC könnte Intel-Chips im 5nm-Maßstab bauen
TSMC ist Marktführer unter den Auftragsfertigern für Halbleiterprodukte und stellt unter anderem die Chips von Apple, AMD, Nvidia und Qualcomm her. Die Taiwaner bieten derzeit mit nur noch fünf Nanometern Strukturbreite die Möglichkeit zur Fertigung höchst moderner Chips, während Intel gerade erst dabei ist, seine 10-Nanometer-Fertigung auszubauen.Angeblich haben Intel und TSMC unter anderem die Produktion von Prozessoren im 5nm-Maßstab diskutiert. Darüber hinaus erwägt Intel auch die Produktion von Chips in TSMCs neuem 6-Nanometer-Prozess, der eine weiterentwickelte Version der bisher unter anderem von AMD verwendeten 7nm-Fertigung darstellt.
Insgesamt soll Intel mit TSMC mindestens fünf Projekte diskutiert haben, wobei es um die Auslagerung der Produktion von High-End-Prozessoren für diverse Anwendungsgebiete wie etwa Laptops, Desktop-PCs, Server und Edge-Computing-Produkte geht. Die ersten Ergebnisse der erweiterten Kooperation mit TSMC könnten nach aktuellem Stand im nächsten Jahr auf den Markt kommen, bevor dann ab 2023 bedeutsame Mengen ausgeliefert werden, heißt es.
Intel ist bereits seit längerem Kunde von TSMC, lässt dort aber bisher nur Modems, bestimmte Grafikchips und einige andere Nischenprodukte fertigen. Bisher setzte Intel vor allem auf eine Fertigung seiner Plattformen in eigenen Anlagen und wickelte daher Design und Produktions stets selbst ab.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Minisforum MS-02 Ultra: Workstation bewährt sich als Barebone-Version
- Geekom IT13 im Test: Anspruchsvoller Mini-PC mit starkem Innenleben
- X-Plus Storm 10X im Test: Netbook-Format mit bis zu 2 Terabyte SSD
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Ende einer TV-Ära: ProSiebenSat.1 stellt Teletext ab 2027 komplett ein
- Leere links neben dem Homescreen? Samsung News wird abgeschaltet
- Neues Teleskop spürt großes Objekt am Rand des Sonnensystems auf
- Media Markt & Saturn: Die ersten 11 Black-Friday-Deals, die sich lohnen
- Server statt Spielzeug: Playmobil-Stammwerk wird zu Rechenzentrum
- Google: KI-Suche bringt zu wenig Geld, also gibt es mehr Werbung
- Xbox Series X|S: Großes Oktober 2026 Update steht bereit - Das ist neu
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen