Massen-Takedowns: Nintendo lässt hunderte Fanspiele entfernen
Nintendo gilt als sympathischer und familienfreundlicher Videospielhersteller, bei Verstößen gegen Urheberrechte ist das japanische Unternehmen indes gnadenlos. Das bekommen nun auch die Anbieter hunderter nicht-kommerzieller Spiele zu spüren.
Nintendo kämpft wie kaum ein anderes Unternehmen gegen Piraterie, man geht aber auch ausnahmslos gegen alle Verstöße gegen Marken- und sonstige Urheberrechte vor. Dabei gibt es bei klaren Copyright-Verstößen wie schwarzkopierten Nintendo-Spielen keine Diskussionen. Im Fall von Fanspielen, die als Hommage und ähnliches von Hobbyprogrammieren erstellt werden, sieht die Sache aber schon anders aus.
Denn oftmals geht es den besonders leidenschaftlichen Fans nur darum, den von ihnen verehrten Charakteren zu huldigen, fast immer haben diese Spiele keinerlei kommerziellen Hintergrund. Nintendo interessieren die Beweggründe der Fans aber nicht im Geringsten und man geht gegen große und auch kleine Fische vor.
Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, hat Game Jolt-Mitgründer and -CEO Yaprak DeCarmine das Schreiben mit den beanstandeten Spielen auf GitHub veröffentlicht. Dort kann man lesen, dass Nintendo der Ansicht ist, dass Game Jolt finanziell davon profitieren soll, das geschieht in erster Linie über Werbegelder, die die Seite generiert.
Insgesamt hat Nintendo 379 Spiele beanstandet. Es ist nicht das erste Mal, dass der Videospielhersteller gegen Fanspiele vorgeht, das Ausmaß ist aber selbst für Nintendo ungewöhnlich (aber auch nicht einmalig). Die Community ist entsprechend sauer und versteht nicht, warum Nintendo gegen seine treuesten Fans vorgeht. Nutzen wird das aber nichts, denn die Japaner haben sich noch nie davon beeindrucken lassen.
Denn oftmals geht es den besonders leidenschaftlichen Fans nur darum, den von ihnen verehrten Charakteren zu huldigen, fast immer haben diese Spiele keinerlei kommerziellen Hintergrund. Nintendo interessieren die Beweggründe der Fans aber nicht im Geringsten und man geht gegen große und auch kleine Fische vor.
Takedowns gegen 379 Spiele
Vor kurzem ging Nintendo gegen eine ganze Reihe an Mitgliedern der Spiele-Publishing-Community Game Jolt vor. Per massenweise verschickten DMCA-Takedowns wurden Hobby- und Indie-Entwickler, die dort ihre Schöpfungen kostenlos zur Verfügung stellen, abgemahnt, Nintendo beklagt wie üblich den Verstoß gegen Marken- und Urheberrechte.Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, hat Game Jolt-Mitgründer and -CEO Yaprak DeCarmine das Schreiben mit den beanstandeten Spielen auf GitHub veröffentlicht. Dort kann man lesen, dass Nintendo der Ansicht ist, dass Game Jolt finanziell davon profitieren soll, das geschieht in erster Linie über Werbegelder, die die Seite generiert.
Insgesamt hat Nintendo 379 Spiele beanstandet. Es ist nicht das erste Mal, dass der Videospielhersteller gegen Fanspiele vorgeht, das Ausmaß ist aber selbst für Nintendo ungewöhnlich (aber auch nicht einmalig). Die Community ist entsprechend sauer und versteht nicht, warum Nintendo gegen seine treuesten Fans vorgeht. Nutzen wird das aber nichts, denn die Japaner haben sich noch nie davon beeindrucken lassen.
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