Intel NUC11: Neue Mini-PCs mit 'Tiger Lake'-CPUs, Xe-GPU und Qi-Dock

Intel steht kurz vor dem Start einer neuen Serie von Kleinst-PCs, die als 'Next Unit of Computing' (NUC) vertrieben werden. Jetzt sind die Specs der mit Codenamen 'Panther Canyon' entwickelten Systeme bekannt ge­worden, bei denen erstmals Intels neue Xe-GPU zum Einsatz kommt.
Intel, Desktop, Computer, mini-pc, Desktop-PC, Mini-Desktop, Next Unit of Computing, Intel NUC 11
FanlessTech
Am grundlegenden Design ändert sich nichts, die Rechner sind also wieder rund 12x12 Zentimeter groß und sowohl als "Slim" und "Tall"-Varianten zu haben, wobei in letzterer wie üblich Platz für eine 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD ist. Unter der Haube stecken jetzt die neuen Intel Core i3-, i5- und i7-SoCs der "Tiger Lake"-Familie mit zwei oder vier Rechenkernen und einer maximalen Verlustleistung von bis zu 28 Watt. Intel NUC 11 PerformanceIntel NUC 11 Performance: Slide-Leak nennt genaue Details Laut einem von @9550pro veröffentlichten Intel-Dokument bieten die neuen Mini-PCs drei CPU-Varianten: die günstigsten Modelle, die wohl ab knapp 270 Euro als Barebone-System ohne Speicher zu haben sein werden, basieren auf dem Intel Core i3-1115G4. Der Chip bietet zwei x86-Kerne, die mit bis zu 4,1 Gigahertz arbeiten.

"Tiger Lake" unter der Haube, oben drauf ein Qi-Charging-Pad

Die "Medium"-Version nutzt hingegen den Intel Core i5-1135G7 Quadcore-SoC, dessen vier Kerne einen Basistakt von 2,4 Gigahertz haben und bei Bedarf auf bis zu 4,2 GHz beschleunigen können. Das Topmodell mit dem Intel Core i7-1165G7 erreicht bei einem Basistakt von 2,8 GHz einen Turbo-Takt von bis zu 4,7 GHz. Bei allen Modellen sind bis zu 64 Gigabyte DDR4-3200-RAM in Form von SODIMMs möglich.

Die Mainboards der sogenannten Intel NUC 11 Performance-Serie, Codename "Panther Canyon", bieten außerdem einen M.2-Slot, in dem man auf Wunsch sogar PCIe-4.0-fähige NVMe-SSDs einsetzen kann. Hinzu kommen ein HDMI-2.0b- und ein MiniDisplayPort mit der Möglichkeit zum Anschluss von bis zu vier Displays und maximal 8K-Auflösung. Außerdem sitzen auf Vorder- und Rückseite jeweils Thunderbolt-4-fähige USB Type-C-Ports.

Hinzu kommt auch noch ein 2,5-Gbps-Ethernet-Port, zwei USB-A-Ports hinten und einer vorn. Bei bestimmten Versionen der neuen Mini-PCs bietet Intel künftig außerdem eine spezielle Abdeckung für die Oberseite des Gehäuses, bei der ein Qi-Charging-Modul integriert ist, das kompatible Smartphones mit bis zu 15 Watt schnell drahtlos laden kann. Es gibt zudem erstmals gleich vier Mikrofone, damit der Nutzer auf Wunsch per Alexa Sprachkommandos geben kann.

Intel wird die neuen Mini-Desktops wohl recht zeitnah auf den Markt bringen, schließlich sind sie bei einigen ersten Händlern schon seit Wochen gelistet. Bis sie dann auch in Deutschland verfügbar sind, könnte es aber wieder eine Weile dauern. Der Kunde hat künftig wieder die Wahl zwischen Barebone-Versionen, Modellen mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem inklusive Speicher und SSD sowie reinen Mainboard-Kits. Zusätzlich plant der Konzern auch noch die NUC 11 Pro-Serie.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Intels Aktienkurs in Euro
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!