Qi 2.0: Drahtloser Ladestandard mit Apple-Innenleben ist fertig
Das drahtlose Laden mobiler Geräte wird in Kürze auf eine neue Stufe gehoben. Der Qi-Standard wurde jetzt in Version 2.0 verabschiedet und bringt mehrere Neuerungen mit - und erste Produkte werden wirklich zügig auf dem Markt auftauchen.
Der iPhone-Hersteller hat dem WPC das Design seiner MagSafe-Ladesysteme überlassen, die nun in den allgemeinen Standard eingearbeitet sind. Diese schlagen sich im "Magnetic Power Profile" (MPP) von Qi 2.0 nieder. Im Kern geht es dabei darum, dass magnetische Halterungen die Indusktionsspulen stets passend zueinander ausrichten. Das Laden wird dadurch effizienter.
Wenn Hersteller keine Magnete verbauen wollen, können sie alternativ nach dem Extended Power Profile (EPP) vorgehen. Die Ladeleistung wird dadurch nicht reduziert, der Vorgang läuft aber weniger effizient ab - es wird also mehr Netzstrom vom Ladegerät verbraucht.
Produkte mit Qi 2.0-Zertifizierung dürften noch vor Weihnachten im Handel zu bekommen sein. Das liegt teils auch daran, dass die Umsetzung des Standards im Grunde bereits seit einiger Zeit klar ist. So hat Apple seine neue iPhone-Generation bereits entsprechend ausgestattet und Ladegerät-Hersteller wie Anker und Belkin haben ebenfalls schon Systeme im Verkauf, die technisch dem Standard entsprechend, nur noch nicht über das passende Zertifikat und Logo verfügen.
Siehe auch:
MagSafe inside
Seitens des Wireless Power Consortiums (WPC), in dem sich diverse Hardware-Hersteller zur Entwicklung des Standards zusammengeschlossen haben, wurde seit längerer Zeit an den Spezifikationen gearbeitet. Eine zentrale Neuerung wurde dabei von Apple zu der Technologie beigesteuert.Der iPhone-Hersteller hat dem WPC das Design seiner MagSafe-Ladesysteme überlassen, die nun in den allgemeinen Standard eingearbeitet sind. Diese schlagen sich im "Magnetic Power Profile" (MPP) von Qi 2.0 nieder. Im Kern geht es dabei darum, dass magnetische Halterungen die Indusktionsspulen stets passend zueinander ausrichten. Das Laden wird dadurch effizienter.
Wenn Hersteller keine Magnete verbauen wollen, können sie alternativ nach dem Extended Power Profile (EPP) vorgehen. Die Ladeleistung wird dadurch nicht reduziert, der Vorgang läuft aber weniger effizient ab - es wird also mehr Netzstrom vom Ladegerät verbraucht.
Doppelte Leistung
In jedem Fall steigert sich die Ladeleistung von den bisherigen 7,5 Watt auf nun 15 Watt. Damit erreichen Qi2-Geräte die gleiche Geschwindigkeit wie iPhones an MagSafe-Ladegeräten und Nutzer müssen sich nicht damit auseinandersetzen, ob beispielsweise ihr Smartphone mit dem erworbenen Ladegerät kompatibel ist. Es gibt allerdings auch proprietäre Systeme, die mit noch deutlich höheren Leistungen arbeiten. Googles Pixel-Smartphones sind hier mit ihren 18 Watt noch dicht am Standard. OnePlus bietet hingegen bereits seit einiger Zeit 50 Watt an, was aber eben voraussetzt, dass Ladegerät und Smartphone gut aufeinander abgestimmt sind.Produkte mit Qi 2.0-Zertifizierung dürften noch vor Weihnachten im Handel zu bekommen sein. Das liegt teils auch daran, dass die Umsetzung des Standards im Grunde bereits seit einiger Zeit klar ist. So hat Apple seine neue iPhone-Generation bereits entsprechend ausgestattet und Ladegerät-Hersteller wie Anker und Belkin haben ebenfalls schon Systeme im Verkauf, die technisch dem Standard entsprechend, nur noch nicht über das passende Zertifikat und Logo verfügen.
Zusammenfassung
- Qi-Standard 2.0 verabschiedet
- Apple beisteuert MagSafe-Design
- "Magnetic Power Profile" (MPP) neu
- Alternativ: Extended Power Profile (EPP)
- Ladeleistung steigt auf 15 Watt
- Kompatibilität mit Qi2-Geräten
- Produkte vor Weihnachten erwartet
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