Amazon: Überwachung kompletter Firma gibt es jetzt als Cloud-Dienst
Während Microsoft gerade beim Monitoring von Angestellten zurückrudert, fährt Amazon erst einmal richtig auf. Der Handelskonzern bietet im Rahmen seiner Cloud-Services jetzt Tools an, mit denen sich komplette Industriebetriebe überwachen lassen sollen.
Einige der jetzt vorgestellten Services sind sicherlich äußerst nützlich und zukunftsweisend, bei anderen dürften Datenschützer und Arbeitnehmer-Vertretungen eher wenig Begeisterung zeigen. Durchaus bemerkenswert ist es aber auf jeden Fall, dass Amazon hier den Sprung aus rein softwarebasierten Cloud-Diensten heraus wagt und auch im Monitoring mit zugehöriger Hardware aufwartet.
Ein zentraler Bestandteil des neuen Systems, das aus verschiedenen einzelnen Diensten besteht, ist AWS Panorama. Dabei handelt es sich um eine KI-gestützte Analyse der Bilder von Überwachungskameras auf dem Firmengelände. Der Cloud-Dienst soll hier nach Angaben des Anbieters diverse Regelverstöße erkennen. Das reicht von Fahrzeugen, die sich unberechtigt in bestimmten Bereichen bewegen bis hin zu Fällen, in denen Beschäftigte die vorgeschriebenen Arbeitsschutz-Maßnahmen nicht einhalten und beispielsweise ohne Helm herumlaufen. Aktuell sollen sich mit AWS Panorama auch Fälle identifizieren lassen, in denen die Sicherheitsabstände zum Infektionsschutz nicht eingehalten werden.
"Wenn man sich die Technologie anschaut, kann es leicht vorkommen, dass man sich Sorgen über die Missbrauchsmöglichkeiten macht", räumte auch Swami Sivasubramanian ein, der bei Amazon AWS für die Entwicklung von KI-Tools verantwortlich ist. Er verwies aber auch auf die enormen Möglichkeiten der Technologie, Probleme und Fehlerquellen zu erkennen, die eine Gefahr für die Gesundheit der Beschäftigten darstellen können.
Neben AWS Panorama sind die so genannten Monitron-Sensoren ein zweiter zentraler Bestandteil der neuen Dienste. Dabei handelt es sich um kleine, billige Geräte, die an Maschinen und Gütern angebracht werden können und die Informationen zu Erschütterungen und Temperaturen an die Cloud liefern. Im Logistikzentrum in Mönchengladbach setzt Amazon beispielsweise bereits rund tausend Monitrons ein, um die Förderbandstrecken zu überwachen und Fehler schnell zu erkennen.
Ein zentraler Bestandteil des neuen Systems, das aus verschiedenen einzelnen Diensten besteht, ist AWS Panorama. Dabei handelt es sich um eine KI-gestützte Analyse der Bilder von Überwachungskameras auf dem Firmengelände. Der Cloud-Dienst soll hier nach Angaben des Anbieters diverse Regelverstöße erkennen. Das reicht von Fahrzeugen, die sich unberechtigt in bestimmten Bereichen bewegen bis hin zu Fällen, in denen Beschäftigte die vorgeschriebenen Arbeitsschutz-Maßnahmen nicht einhalten und beispielsweise ohne Helm herumlaufen. Aktuell sollen sich mit AWS Panorama auch Fälle identifizieren lassen, in denen die Sicherheitsabstände zum Infektionsschutz nicht eingehalten werden.
Keine Gesichtserkennung vorinstalliert
Amazon betont allerdings, dass Gesichtserkennungs-Funktionen nicht zum Lieferumfang gehören. Zumindest bringe keiner der neuen Dienste solch ein Feature in der Basis-Ausstattung mit. Darüber hinaus schreibe man in den Nutzungsbedingungen fest, dass die Tools nicht zur Überwachung einzelner Personen genutzt werden dürfen und Kunden, die trotzdem dabei ertappt werden, müssten aufgrund des Missbrauches mit einer Kündigung des Vertragsverhältnisses rechnen."Wenn man sich die Technologie anschaut, kann es leicht vorkommen, dass man sich Sorgen über die Missbrauchsmöglichkeiten macht", räumte auch Swami Sivasubramanian ein, der bei Amazon AWS für die Entwicklung von KI-Tools verantwortlich ist. Er verwies aber auch auf die enormen Möglichkeiten der Technologie, Probleme und Fehlerquellen zu erkennen, die eine Gefahr für die Gesundheit der Beschäftigten darstellen können.
Neben AWS Panorama sind die so genannten Monitron-Sensoren ein zweiter zentraler Bestandteil der neuen Dienste. Dabei handelt es sich um kleine, billige Geräte, die an Maschinen und Gütern angebracht werden können und die Informationen zu Erschütterungen und Temperaturen an die Cloud liefern. Im Logistikzentrum in Mönchengladbach setzt Amazon beispielsweise bereits rund tausend Monitrons ein, um die Förderbandstrecken zu überwachen und Fehler schnell zu erkennen.
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