Sharp: LCD-Fertigungstechnik macht Corona-Gesichtsschilde besser
Der japanische Elektronikkonzern Sharp ist "im normalen Leben" auch Spezialist für LCD-Panel und verfügt daher über ein breites Portfolio an Technologien aus diesem Bereich. Jetzt bringt man Gesichtsschilde auf den Markt, bei denen Technik aus der LCD-Fertigung verwendet wird.
Seit kurzem bietet Sharp zumindest in seiner Heimat Japan eine Serie von neuen sogenannten "Face Shields" an, bei der die sogenannte Moss-Eye-Technologie zum Einsatz kommt. Dabei handelt es sich um eine spezielle Fertigungstechnik, die dem Kunststofffilm von LCDs eine mit kleinen Erhebungen und Senken versehene Oberfläche gibt.
Sharp setzt Moss-Eye-Technik von LCDs jetzt bei Gesichtsschilden ein
Jede Erhebung und Senkung ist dabei rund 100 Nanometer breit. Durch die spezielle Oberflächenstruktur ändert sich der Refraktionsindex und das Licht wird in eine Vielzahl von Richtungen gelenkt. Dadurch reflektiert die Kunststofffolie kaum noch Licht, was bei Bildschirmen normalerweise für eine bessere Lesbarkeit sorgen soll. Sharp hatte die "Moss-eye"-Technologie eigentlich bereits 2010 entwickelt und setzt sie unter anderem bei Bildschirmen für den Public-Signage-Bereich ein.
Bei den neuen Face-Shields von Sharp sollen die speziell behandelten Oberflächen des Kunststofffilms mit ihren deutlich reduzierten Reflexionen natürlich ebenfalls Vorteile bieten. Während das Gesicht des Trägers von außen durch die bearbeitete Oberfläche deutlich besser zu sehen ist und nicht von Reflexionen verdeckt wird, kann der Nutzer seinerseits auch besser "herausschauen", weil das von hinten auf das Gesichtsschild fallende Licht weniger reflektiert wird.
Moss-Eye reduziert Reflexionen auf ein Minimum
Die aus Polycarbonat gefertigten Gesichtsschilde von Sharp werden optional von einem Titanrahmen getragen, der einerseits sehr stabil und andererseits gut gegen Korrosion gefeit sein soll. Die Face Shields von Sharp sind in Japan über den Online-Shop des Herstellers verfügbar und sollen ab Ende November lieferbar sein.
Preislich geht es bei Modellen mit Plastikträger bei knapp 2000 Yen los, was gut 16 Euro entspricht. Die Modelle mit Titanträger kosten ab knapp 60 Euro, wobei der Hersteller eine Reihe verschiedener Formen und Größen anbietet - und immer zur Verwendung in Verbindung mit einer Gesichtsmaske rät.
Sharp setzt Moss-Eye-Technik von LCDs jetzt bei Gesichtsschilden ein
Jede Erhebung und Senkung ist dabei rund 100 Nanometer breit. Durch die spezielle Oberflächenstruktur ändert sich der Refraktionsindex und das Licht wird in eine Vielzahl von Richtungen gelenkt. Dadurch reflektiert die Kunststofffolie kaum noch Licht, was bei Bildschirmen normalerweise für eine bessere Lesbarkeit sorgen soll. Sharp hatte die "Moss-eye"-Technologie eigentlich bereits 2010 entwickelt und setzt sie unter anderem bei Bildschirmen für den Public-Signage-Bereich ein.
Bei den neuen Face-Shields von Sharp sollen die speziell behandelten Oberflächen des Kunststofffilms mit ihren deutlich reduzierten Reflexionen natürlich ebenfalls Vorteile bieten. Während das Gesicht des Trägers von außen durch die bearbeitete Oberfläche deutlich besser zu sehen ist und nicht von Reflexionen verdeckt wird, kann der Nutzer seinerseits auch besser "herausschauen", weil das von hinten auf das Gesichtsschild fallende Licht weniger reflektiert wird.
Moss-Eye reduziert Reflexionen auf ein Minimum
Die aus Polycarbonat gefertigten Gesichtsschilde von Sharp werden optional von einem Titanrahmen getragen, der einerseits sehr stabil und andererseits gut gegen Korrosion gefeit sein soll. Die Face Shields von Sharp sind in Japan über den Online-Shop des Herstellers verfügbar und sollen ab Ende November lieferbar sein.
Preislich geht es bei Modellen mit Plastikträger bei knapp 2000 Yen los, was gut 16 Euro entspricht. Die Modelle mit Titanträger kosten ab knapp 60 Euro, wobei der Hersteller eine Reihe verschiedener Formen und Größen anbietet - und immer zur Verwendung in Verbindung mit einer Gesichtsmaske rät.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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