Corona treibt Preise hoch:
Sharp stellt von LCDs auf Gesichtsmasken um
LCD-Fabriken sind offensichtlich ziemlich flexible Einrichtungen: Der japanische Konzern hat eines seiner Werke binnen Tagen auf die Produktion von Gesichtsmasken umgestellt. Diese sind weltweit aktuell knapp, die Preise steigen und die Margen-Aussichten sind rosig.
Infografik: Das Coronavirus in Europa
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press will Sharp die Produktionsmenge bis Ende März auf 150.000 Masken täglich hochfahren, später sollen bei Bedarf auch 500.000 Stück möglich sein. Die Anlagen, die in den Produktionshallen stehen, sind zwar eigentlich nicht für die neuen Produktionsanforderungen ausgelegt, doch werden sie eben schnell ausgetauscht. Für die Fabrik spreche nach Angaben des Unternehmens vielmehr die Tatsache, dass auch für die Herstellung der medizinischen Masken Reinraumbedingungen benötigt werden, die in den LCD-Linien ohnehin vorhanden sind.
Die fraglichen Masken sind im asiatischen Raum insbesondere in den kälteren Monaten recht verbreitet, da sich viele Menschen von ihnen eine gewisse Vorbeugung vor Infektionskrankheiten versprechen. Und mit dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie ist die Nachfrage extrem angestiegen und die Produkte sind vielfach ausverkauft oder werden nur noch rationiert abgegeben.
Allerdings dürfte Sharp kaum aktiv geworden sein, um die Versorgung des medizinischen Sektors sicherzustellen. Vielmehr sind die Preise der Masken, die eigentlich nur Pfennigartikel sind, enorm in die Höhe gegangen. Und gemäß des Prinzips, dass Nachfrage den Preis bestimmt. winken hier deutlich höhere Margen, als das Unternehmen sie aktuell bei Fernsehern bekommt.
Siehe auch: Coronavirus: Online blühen Geschäftemacherei und Abzocke mit Masken
Infografik: Das Coronavirus in Europa
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press will Sharp die Produktionsmenge bis Ende März auf 150.000 Masken täglich hochfahren, später sollen bei Bedarf auch 500.000 Stück möglich sein. Die Anlagen, die in den Produktionshallen stehen, sind zwar eigentlich nicht für die neuen Produktionsanforderungen ausgelegt, doch werden sie eben schnell ausgetauscht. Für die Fabrik spreche nach Angaben des Unternehmens vielmehr die Tatsache, dass auch für die Herstellung der medizinischen Masken Reinraumbedingungen benötigt werden, die in den LCD-Linien ohnehin vorhanden sind.
Die fraglichen Masken sind im asiatischen Raum insbesondere in den kälteren Monaten recht verbreitet, da sich viele Menschen von ihnen eine gewisse Vorbeugung vor Infektionskrankheiten versprechen. Und mit dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie ist die Nachfrage extrem angestiegen und die Produkte sind vielfach ausverkauft oder werden nur noch rationiert abgegeben.
Hamsterkäufe der Masken sind unsinnig
Das ist ein echtes Problem. Denn vor einer Infektion schützen die fraglichen Masken im Grunde gar nicht. Kurzzeitig können sie höchstens verhindern, dass eine Person, die den Virus in sich trägt, andere Menschen ansteckt. Aus diesem Grund werden diese Masken auch vom medizinischen Personal während einer Operation getragen. Und genau hier kommt es nun zu Engpässen: Wenn die Lieferanten den Krankenhäusern nicht mehr genug Masken liefern können, weil zahlreiche Verbraucher diese ohne wirklichen Grund in größeren Mengen gebunkert haben, kann es passieren, dass wichtige Operationen nicht durchgeführt werden können.Allerdings dürfte Sharp kaum aktiv geworden sein, um die Versorgung des medizinischen Sektors sicherzustellen. Vielmehr sind die Preise der Masken, die eigentlich nur Pfennigartikel sind, enorm in die Höhe gegangen. Und gemäß des Prinzips, dass Nachfrage den Preis bestimmt. winken hier deutlich höhere Margen, als das Unternehmen sie aktuell bei Fernsehern bekommt.
Siehe auch: Coronavirus: Online blühen Geschäftemacherei und Abzocke mit Masken
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