Auch Apple trackt Nutzer:
Aktivisten reichen DSGVO-Klage ein
In Sachen Datenschutz-Verstößen gibt es vermeintlich offensichtlichere Kandidaten als Apple. Doch auch dieser Konzern ist nicht vor den Aktivisten um den Österreicher Max Schrems sicher. Dieser sieht klare DSGVO-Verstöße bei der hauseigenen Werbenalyse.
Eigentlich ist der Schutz der Nutzerdaten eines der wichtigsten Marketing-Argumente Apples. Allerdings ist es auch nicht besonders schwer, in dem Bereich besser dazustehen als die Konkurrenz, die bei Smartphone-Plattformen immerhin Google heißt. Da scheint man in Cupertino der Ansicht zu sein, sich zumindest kleinere Schnitzer leisten zu können.
Die Datenschutz-Gruppe Noyb hat nun aber Beschwerde gegen Apple eingereicht, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Denn man sehe insbesondere im "Identifier for Advertisers" (IDFA) klare Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung, teilten die Aktivisten mit. Dabei handelt es sich um ein Analyse-System, mit dem auch Apple Informationen über das Nutzungsverhalten und die Interessen von Usern erhebt und diese Werbetreibenden für zielgruppenorientierte Schaltungen verfügbar macht.
Grundsätzlich gehe es allerdings nicht darum, die Unternehmen mit hohen Strafen belegen zu lassen. Wie die Noyb-Aktivisten ausführten, ginge es ihnen vor allem darum, dass möglichst wenig Tracking stattfindet. Am liebsten würden sie es sehen, wenn die IDFA-Funktionalität komplett abgeschafft wird. Ob das allerdings machbar ist, wenn Apple zumindest ein Stück weit mit der Werbebranche zusammenarbeiten will, ist unklar.
Die Datenschutz-Gruppe Noyb hat nun aber Beschwerde gegen Apple eingereicht, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Denn man sehe insbesondere im "Identifier for Advertisers" (IDFA) klare Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung, teilten die Aktivisten mit. Dabei handelt es sich um ein Analyse-System, mit dem auch Apple Informationen über das Nutzungsverhalten und die Interessen von Usern erhebt und diese Werbetreibenden für zielgruppenorientierte Schaltungen verfügbar macht.
Es wurde nicht besser
Grundsätzlich ist dies möglich wenn die Nutzer hinreichend darüber informiert werden. Noyb-Anwalt Stefano Rossetti erklärte allerdings, dass zumindest anfänglich eine Speicherung und Auswertung von Daten erfolgt, ohne dass eine Zustimmung der User eingeholt wurde. Apple setzt teilweise zwar Änderungen um, diese gehen aber oft nicht weit genug oder auch am eigentlichen Problem vorbei. Da auch iOS 14 keine wirkliche Verbesserung brachte, reichten die Datenschutz-Aktivisten nun ihre Klagen in Deutschland und Spanien ein.Grundsätzlich gehe es allerdings nicht darum, die Unternehmen mit hohen Strafen belegen zu lassen. Wie die Noyb-Aktivisten ausführten, ginge es ihnen vor allem darum, dass möglichst wenig Tracking stattfindet. Am liebsten würden sie es sehen, wenn die IDFA-Funktionalität komplett abgeschafft wird. Ob das allerdings machbar ist, wenn Apple zumindest ein Stück weit mit der Werbebranche zusammenarbeiten will, ist unklar.
Siehe auch:
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
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