Irland startet Untersuchung, ob Apple DSGVO-Auskunftsrecht einhält

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Irlands Datenschutzbeauftragter hat jetzt die mittlerweile dritte Untersuchung aufgrund von möglichen Verstößen gegen die Datenschutzverordnung der EU gegen Apple eingeleitet. Dieses Mal geht es um die Frage, ob Apple Kunden auf deren Wunsch alle über sie gesammelten Daten freigibt.
Infografik: Wie lange läuft der Support für ältere iPhone-Modelle?Wie lange läuft der Support für ältere iPhone-Modelle?
Es geht also um eine Untersuchung des sogenannten Auskunftsverlangens und dem in der DSGVO geregelten Auskunftsrechts. Die Behörden in Irland sind die Hauptregulatoren in der Europäischen Union für diese Belange, deshalb werden Beschwerden dort bearbeitet. Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurde die Datenschutzuntersuchung gegen den iPhone-Hersteller eingeleitet, um die Einhaltung in Bezug auf einen Zugangsantrag eines Kunden zu prüfen. Einzelheiten liegen dazu noch nicht vor. Es ist auch nicht ganz klar, ob es eine Beschwerde gegen Apple gab, oder ob die irischen Datenschützer nur eine Stichprobenkontrolle durchführen.

Zuvor hatten die Behörden bereits Verstöße gegen die Sammlung von personenbezogenen Daten für eine gezielte Werbung untersucht und geprüft, ob Apples Datenschutzerklärung zur Verarbeitung der Daten transparent und gesetzeskonform ist.

Apple ist dabei nicht der einzige Großkonzern, gegen den aktuell entsprechende Untersuchungen der Datenschützer laufen.

20 Verfahren eröffnet

Mehr als 20 Verfahren gegen multinationale Technologieunternehmen wurden laut Reuters bisher eingeleitet. Facebook führt dabei die traurige Spitzenposition mit allein acht Verfahren gegen die Plattform selbst, plus zwei weitere gegen WhatsApp und eine Untersuchung gegen Instagram.

Die Strafen können dabei laut der Regelung in der Allgemeinen Datenschutzverordnung der EU Geldbußen von bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes eines Unternehmens betragen, wobei die Höchststrafe bei 20 Millionen Euro oder 22 Millionen Dollar gedeckt ist.


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