Microns neuer Flash: Mehr Platz, mehr Speed und sinkender Preis
SSDs sollen demnächst schneller und größer werden - und auch noch weniger kosten. Das verspricht zumindest Micron mit seinem neuesten Überraschungs-Update auf NAND-Speicherchips, die das Unternehmen bald liefern will.
Den Angaben des Herstellers zufolge sorgt die Architektur der 5. Generation der hauseigenen 3D-NAND-Entwicklung dafür, dass man eine 40 Prozent höhere Speicherdichte vorweisen kann als die Konkurrenz. Um das zu schaffen, stapelt Micron nun 176 Flash-Layer übereinander. Durch die Verbindungen der Layer untereinander lässt sich dabei auch die Performance deutlich steigern.
So spricht Micron davon, dass die Latenzen beim Lesen und Schreiben im Vergleich zur eigenen Vorgänger-Technik mit 96 Layern um rund 35 Prozent gesenkt werden konnten. Im Vergleich zu 128-Layer-NANDs seien es durchschnittlich etwa 25 Prozent. Zum Einsatz kommen in den Chips dabei auch die ohnehin schnellen TLC-Speicherzellen.
Wahrscheinlich ist man sich bei Micron auch dessen bewusst, dass die immer höheren Stapel bei einigen Nutzern die Frage aufwerfen, wann hier denn Schluss sei. Das Unternehmen weiß da aber zu beruhigen. Derzeit muss sich noch niemand Gedanken darüber machen, dass die Chips durch die Layer-Architektur zu dick werden und nicht mehr in kompakte Geräte passen. Die 176 Speicherschichten sind letztlich gerade einmal so hoch, dass ein Blatt Papier noch fünfmal dicker wäre.
Micron wird die ersten neuen Flash-Chips in seinen eigenen SSDs der Crucial-Serie auf den Markt bringen. Ein konkretes Produkt wurde noch nicht vorgestellt, damit kann man aber in den kommenden Wochen rechnen. Hier soll sich dann auch zeigen, wie die sinkenden Preise pro Gigabyte sich in der Praxis gestalten.
So spricht Micron davon, dass die Latenzen beim Lesen und Schreiben im Vergleich zur eigenen Vorgänger-Technik mit 96 Layern um rund 35 Prozent gesenkt werden konnten. Im Vergleich zu 128-Layer-NANDs seien es durchschnittlich etwa 25 Prozent. Zum Einsatz kommen in den Chips dabei auch die ohnehin schnellen TLC-Speicherzellen.
Ersterscheinung in Crucial-SSDs
Die neuen Flash-Bausteine sind eine Weiterentwicklung der Chips mit 88 Layern und stellen insofern keine komplett neue Idee dar. Auch andere Unternehmen arbeiten an Komponenten, in denen 176 Layer gestapelt werden. Micron steigt nach der aktuellen Meldungslage aber als erster Hersteller in die Massenproduktion ein und kann sich somit einen gewissen Vorsprung sichern.Wahrscheinlich ist man sich bei Micron auch dessen bewusst, dass die immer höheren Stapel bei einigen Nutzern die Frage aufwerfen, wann hier denn Schluss sei. Das Unternehmen weiß da aber zu beruhigen. Derzeit muss sich noch niemand Gedanken darüber machen, dass die Chips durch die Layer-Architektur zu dick werden und nicht mehr in kompakte Geräte passen. Die 176 Speicherschichten sind letztlich gerade einmal so hoch, dass ein Blatt Papier noch fünfmal dicker wäre.
Micron wird die ersten neuen Flash-Chips in seinen eigenen SSDs der Crucial-Serie auf den Markt bringen. Ein konkretes Produkt wurde noch nicht vorgestellt, damit kann man aber in den kommenden Wochen rechnen. Hier soll sich dann auch zeigen, wie die sinkenden Preise pro Gigabyte sich in der Praxis gestalten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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