LG OLED-TVs: Gravierende Probleme mit Schwarzwerten bestätigt
Der südkoreanische Hersteller LG räumt Probleme mit seinen neuen OLED-Fernsehern ein. Bei variablen Bildfrequenzen (VRR) unter 120 Hz kann es zu falschen und verwaschenen Schwarzwerten oder Grautönen sowie zum Flackern einzelner Dioden kommen.
Wie die OLED Association in ihrem wöchentlichen Newsletter bekannt gibt, sind LGs aktuelle Smart-TVs mit OLED-Technologie von gravierenden Problemen betroffen, die vor allem Besitzern der Next-Gen-Konsolen Xbox Series X und PlayStation 5 sauer aufstoßen dürften. Wird der Modus für eine variable Bildwiederholrate (Variable Refresh Rate, kurz VRR) aktiviert, werden Inhalte nur korrekt angezeigt, wenn die maximal möglichen 120 Hz erreicht werden. Liegt der Wert darunter, müssen Nutzer mit einer verfälschten Anzeige von Schwarz- und Grautönen sowie mit Bildflackern rechnen.
Im Fokus der Kritik steht unter anderem der seit Sommer verfügbare LG OLED 48 CX 9LB (48 Zoll), der mit HDMI 2.1, Nvidia G-Sync, AMD FreeSync und 1ms Reaktionszeit im "Auto Low Latency Mode" (ALLM) vor allem Gamer ansprechen soll. Betroffen sind aber nicht nur LGs Modelle aus dem Jahr 2020, sondern auch Fernseher der 2019er-Generation, die über eine variable Bildfrequenz verfügen. Laut Hersteller könnten neue Gammakurven für verschiedene Frequenzen Abhilfe schaffen. Ob eine solche Änderung bei Panel-Problemen per Software-Update eingespielt werden kann, gab LG nicht bekannt.
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Ein Software-Update könnte hier nicht ausreichen
Als Grund für die Probleme gibt der OLED-Panel-Hersteller LG Display an, dass die Subpixel der Fernseher in dem von Gamern oft genutzten VRR-Modus auf eine fixe 120-Hz-Frequenz ausgelegt sind und entsprechend stetig mit 8,33 Millisekunden geladen werden. Niedrigere Bildwiederholraten können zu einer Überladung der Subpixel und somit zu einer verfälschten Darstellung führen. Eine bittere Pille für alle Spieler, die sich einen neuen LG OLED-TV vor allem aus dem Grund angeschafft haben, ein echtes Schwarz und einen besonders hohen Kontrast zu erhalten.Im Fokus der Kritik steht unter anderem der seit Sommer verfügbare LG OLED 48 CX 9LB (48 Zoll), der mit HDMI 2.1, Nvidia G-Sync, AMD FreeSync und 1ms Reaktionszeit im "Auto Low Latency Mode" (ALLM) vor allem Gamer ansprechen soll. Betroffen sind aber nicht nur LGs Modelle aus dem Jahr 2020, sondern auch Fernseher der 2019er-Generation, die über eine variable Bildfrequenz verfügen. Laut Hersteller könnten neue Gammakurven für verschiedene Frequenzen Abhilfe schaffen. Ob eine solche Änderung bei Panel-Problemen per Software-Update eingespielt werden kann, gab LG nicht bekannt.
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