Appgelenkt: Viele Jugendliche erleben Beinahe-Unfälle wegen Handys
Wer im Straßenverkehr nicht aufmerksam ist, gerät schnell in brenzlige Situationen. Diese recht einfache Logik steht jetzt im Zentrum einer Befragung von Jugendlichen. Dabei geben viele jungen Menschen an, dass die Smartphone-Nutzung zu einem Beinahe-Unfall geführt hätte.
Ein Ergebnis ist dabei recht klar: 77 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Nutzung von Smartphones im Straßenverkehr für "sehr gefährlich" oder "eher gefährlich" halten. Der Umkehrschluss darf laut den Studien-Machern aber auch Sorgen machen: "Etwa ein Viertel der Jugendlichen ist unbesorgt unterwegs und schätzt gefährliche Situationen im Straßenverkehr nicht immer adäquat ein."
Dabei gibt es sehr deutliche Unterschiede bei der Einstufung der Gefahrenwahrnehmung. Während die Nutzung des Smartphones im Auto mit einem Mittelwert von 4,8 als besonders gefährlich angesehen wird, liegt dieser Wert "Auf dem Bürgersteig" mit 2,9 sehr viel niedriger. Dieses Ergebnis passt dabei aber nicht zu den Angaben der Jugendlichen aus ihrem Alltag: "Obwohl die Gefährlichkeit der Nutzung des Smartphones auf dem Bürgersteig am niedrigsten eingeschätzt worden ist, passieren hier 32 Prozent der ‘Beinahe-Unfälle'", so die Studien-Macher.
Wer im Verkehr nicht aufpasst, kann schnell in einen Unfall geraten
Die richtige Selbsteinschätzung ist ein wichtiger Faktor für die Vermeidung von Unfällen, schließlich müssen Probleme erst erkannt werden, bevor daraus Schlussfolgerungen gezogen werden können. Genau in dieser Hinsicht macht jetzt eine Studie unter Jugendlichen (via heise) auf sich aufmerksam, die aufzeigt, wie sich junge Menschen selbst in Bezug auf Gefahren im Straßenverkehr einschätzen und welche Rolle aus ihrer Sicht die Smartphone-Nutzung dabei spielt.Ein Ergebnis ist dabei recht klar: 77 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Nutzung von Smartphones im Straßenverkehr für "sehr gefährlich" oder "eher gefährlich" halten. Der Umkehrschluss darf laut den Studien-Machern aber auch Sorgen machen: "Etwa ein Viertel der Jugendlichen ist unbesorgt unterwegs und schätzt gefährliche Situationen im Straßenverkehr nicht immer adäquat ein."
Dabei gibt es sehr deutliche Unterschiede bei der Einstufung der Gefahrenwahrnehmung. Während die Nutzung des Smartphones im Auto mit einem Mittelwert von 4,8 als besonders gefährlich angesehen wird, liegt dieser Wert "Auf dem Bürgersteig" mit 2,9 sehr viel niedriger. Dieses Ergebnis passt dabei aber nicht zu den Angaben der Jugendlichen aus ihrem Alltag: "Obwohl die Gefährlichkeit der Nutzung des Smartphones auf dem Bürgersteig am niedrigsten eingeschätzt worden ist, passieren hier 32 Prozent der ‘Beinahe-Unfälle'", so die Studien-Macher.
Viele hat es schon fast erwischt
Auch die Zahlen der Fast-Unfälle, die auf Unaufmerksamkeit wegen Smartphone-Nutzung zurückzuführen sind, sind dabei sehr unterschiedlich: Während 55 Prozent angeben, noch keine solche brenzliche Situation erlebt zu haben, geben 44 Prozent an, mindestens einmal in ihrem Leben nur knapp einem Unfall entgangen zu sein. Bei 17 Prozent sind es sogar zwei oder mehr Beinahe-Unfälle.
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