Wien-Terror: Browser-Addon ersetzt Täter-Namen durch "Oaschloch"
Am Montagabend gab es in Wien ein Attentat eines Islamisten, dieser erschoss vier Personen und verletzte 23 Menschen zum Teil schwer. Dazu gibt es auch eine Diskussion rund um die Nennung des Namens. Doch der Täter wurde umgetauft - nun auch per Addon.
Die Schreckenstat von Wien wurde natürlich in sozialen Medien heiß diskutiert und hierbei fragten sich auch viele, wie man mit dem Täter umgehen soll. Denn zahlreiche Experten verwiesen darauf, wie man in Neuseeland den Attentäter von Christchurch gehandhabt hatte. Denn dessen Name wurde konsequent nicht genannt, um ihm in den falschen Kreisen kein Denkmal zu setzen. Diese Strategie wurde von vielen Experten gelobt und auch im Terrorfall der österreichischen Hauptstadt plädierten viele, dass der Täter in den Medien namenlos bleiben sollte.
Allerdings hielten sich mitnichten alle Medien daran, dem Täter die Namensnennung zu verweigern. So gab es immer wieder Berichte, in denen Vor- und sogar Nachname auftauchte. Wie derStandard berichtet, brachte das den Webentwickler @onatcer auf die Idee zu einer Browser-Erweiterung.
Dabei wird der Name automatisch durch "Oaschloch" ersetzt, wenn dieser auf einer Seite erkannt wird. Dazu hat derStandard auch zwei konkrete Beispiele gefunden: Die Schweizer Boulevardzeitung Blick berichtet etwa "Oaschloch (20) versuchte nach Syrien zu reisen", das deutsche Blatt Welt schreibt "Oaschloch hat die österreichische Justiz getäuscht" (via Christoph Schattleitner).
Derzeit ist die Oaschloch-Erweiterung noch nicht von Google als Chrome-Erweiterung freigegeben, das ist aber wohl nur eine Frage der Zeit. Wer diese "kreative" Lösung bereits jetzt nutzen will, der muss das Skript manuell über die Tapermonkey-Erweiterung installieren, die Anleitung gibt es hier.
"Schleich di, du Oaschloch!"
Einen Namen bekam er trotzdem: Denn in einem während der Tat gefilmten Video ist ein unbekannter Wiener zu hören, der dem gerade um sich schießenden Mann "Schleich di, du Oaschloch!" zurief, also so in etwa "Hau ab, du Arschloch!" Das fand rasante Verbreitung in sozialen Netzwerken und schnell war man sich einig, dass der Terrorist fortan als Oaschloch bekannt sein sollte.Allerdings hielten sich mitnichten alle Medien daran, dem Täter die Namensnennung zu verweigern. So gab es immer wieder Berichte, in denen Vor- und sogar Nachname auftauchte. Wie derStandard berichtet, brachte das den Webentwickler @onatcer auf die Idee zu einer Browser-Erweiterung.
Dabei wird der Name automatisch durch "Oaschloch" ersetzt, wenn dieser auf einer Seite erkannt wird. Dazu hat derStandard auch zwei konkrete Beispiele gefunden: Die Schweizer Boulevardzeitung Blick berichtet etwa "Oaschloch (20) versuchte nach Syrien zu reisen", das deutsche Blatt Welt schreibt "Oaschloch hat die österreichische Justiz getäuscht" (via Christoph Schattleitner).
Derzeit ist die Oaschloch-Erweiterung noch nicht von Google als Chrome-Erweiterung freigegeben, das ist aber wohl nur eine Frage der Zeit. Wer diese "kreative" Lösung bereits jetzt nutzen will, der muss das Skript manuell über die Tapermonkey-Erweiterung installieren, die Anleitung gibt es hier.
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