Samsung, Xiaomi & Co entwickeln immer weniger Smartphones selbst
Die großen Smartphone-Marken entwickeln ihre Geräte inzwischen immer häufiger nicht mehr selbst. Stattdessen wird die Arbeit an neuen Geräten zunehmend zu Drittfirmen ausgelagert. Mehr als ein Drittel aller Modelle entsteht inzwischen per Outsourcing.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia unter Berufung auf eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Counterpoint Resarch berichtet, werden mittlerweile rund 36 Prozent aller weltweit verkauften Smartphones nicht mehr von der Firma entwickelt, deren Name auf dem Gehäuse steht.
Seit der zweiten Jahreshälfte 2019 lässt auch Samsung einen Teil seiner Geräte extern entwickeln, um so die Kosten zu drücken. Aktuell machen diese Geräte mit rund 50 Millionen Einheiten ungefähr 20 Prozent der jährlichen Verkäufe des koreanischen Elektronikriesen in diesem Bereich aus. Konkret handelt es sich zum Großteil um die Geräte der Galaxy M-Serie, die vor allem in aufstrebenden Märkten wie Indien verkauft wird.
Während manche Entwicklungs-Partner der großen Smartphone-Marken nämlich nur das Design und die Arbeit an der Entwicklung der Geräte übernehmen, bieten Wingtech und andere sogeannte Original Design Manufacturer (ODM) sogar das komplette Paket an: sie entwickeln die Geräte nicht nur, sondern bauen sie auch im Auftrag der Marken.
Das Konzept der ODMs ist also auch im Smartphone-Markt extrem auf dem Vormarsch, nachdem es eigentlich aus dem PC-Markt stammt und inzwischen vor allem auch im TV-Bereich übernommen wurde. Für die Markenanbieter ergibt sich daraus vor allem der Vorteil, dass sie ihre eigenen Kosten reduzieren können, um so günstigere Geräte anzubieten und Marktanteile für sich zu erobern.
Gut ein Drittel aller verkauften Geräte stammt aus Outsourcing
Der Trend zum Outsourcing der Smartphone-Entwicklung ist nicht neu, verstärkte sich aber in den letzten Jahren immer weiter. Innerhalb von drei Jahren nahm der Anteil der von externen Dienstleistern entwickelten Geräte an den weltweiten Verkaufszahlen laut Counterpoint um ganze 14 Prozentpunkte zu. Waren es anfangs vor allem kleinere Anbieter, die ihre Entwicklung auslagerten, arbeiten jetzt auch die Schwergewichte des Marktes verstärkt so.Seit der zweiten Jahreshälfte 2019 lässt auch Samsung einen Teil seiner Geräte extern entwickeln, um so die Kosten zu drücken. Aktuell machen diese Geräte mit rund 50 Millionen Einheiten ungefähr 20 Prozent der jährlichen Verkäufe des koreanischen Elektronikriesen in diesem Bereich aus. Konkret handelt es sich zum Großteil um die Geräte der Galaxy M-Serie, die vor allem in aufstrebenden Märkten wie Indien verkauft wird.
Xiaomi lagert Smartphone-Entwicklung komplett aus
Beim chinesischen Konkurrenten Xiaomi geht man sogar noch extremer mit dem Outsourcing der Smartphone-Entwicklung um. Das Unternehmen entwickelt keines seiner Geräte selbst, sondern setzt zu 100 Prozent auf die Unterstützung von Drittanbietern. Dabei spielt die chinesische Firma Wingtech für Xiaomi die Hauptrolle, denn das Unternehmen entwickelt die Geräte der Marke Xiaomi nicht nur, sondern fertigt sie zu einem Großteil auch in eigenen Werken.Während manche Entwicklungs-Partner der großen Smartphone-Marken nämlich nur das Design und die Arbeit an der Entwicklung der Geräte übernehmen, bieten Wingtech und andere sogeannte Original Design Manufacturer (ODM) sogar das komplette Paket an: sie entwickeln die Geräte nicht nur, sondern bauen sie auch im Auftrag der Marken.
Das Konzept der ODMs ist also auch im Smartphone-Markt extrem auf dem Vormarsch, nachdem es eigentlich aus dem PC-Markt stammt und inzwischen vor allem auch im TV-Bereich übernommen wurde. Für die Markenanbieter ergibt sich daraus vor allem der Vorteil, dass sie ihre eigenen Kosten reduzieren können, um so günstigere Geräte anzubieten und Marktanteile für sich zu erobern.
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