Nächster Publisher verärgert Spieler mit nervender Ingame-Werbung

Werbung ist in Spielen, allen voran im Sport-Genre, nichts Un­ge­wöhn­liches, denn Werbebanden und ähnliches gehören seit vielen Jahren zum Erlebnis von TV-Übertragungen und Stadionbesuchen dazu. Und den­noch: Es gibt Grenzen, wie nun auch 2K Games feststellen musste.
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2K Games
Anfang September geriet Electronic Arts in die Schlagzeilen, denn der bei vielen ungeliebte Publisher blendete während Kämpfen des Mixed Martial Arts-Spiels UFC praktisch flächen­deckend Werbung für die Amazon-Serie The Boys ein. Es folgten heftige Proteste und EA musste die Kampagne wieder kleinlaut zurückziehen.

Nun könnte man glauben, dass auch andere Publisher die Sache mitbekommen haben und sich das Ganze als Warnung gemerkt haben, doch das ist offenbar nicht der Fall gewesen: Denn 2K Games geriet nun in die Kritik, nachdem man bei NBA 2K21 aufdringliche Werbespots gezeigt hat. Und dabei ging 2K sogar noch weiter als EA, denn die Werbespots wurden innerhalb der Ingame-Funktion 2KTV gezeigt und ließen sich auch nicht überspringen (vcia VG24/7).

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Vollpreisspiel und trotzdem Werbung

Auch hier folgte ein Aufschrei von Spielern, die sich zu Recht beschwerten, dass sie bei einem Vollpreistitel solche Werbung zu sehen bekommen. Der Publisher hat nun reagiert und sich dafür entschuldigt. Laut 2K Games seien aber nicht die Anzeigen selbst das Problem gewesen, sondern vor allem das Wie.

Man verweist in einem Statement auf Twitter u. a. darauf, dass es solche Werbespots bereits in Vergangenheit gegeben habe: "Wie vielen bekannt ist, wurden in den letzten Jahren Anzeigen in 2KTV-Segmente integriert. Die gestrige 2KTV-Anzeigenschaltung hat die Erfahrung unserer Spieler in einer Weise beeinflusst, die wir nicht beabsichtigt haben, da diese Anzeigen nicht als Teil der Einführung vor dem Spiel laufen sollen. Dies wird in zukünftigen Episoden behoben werden."

Anders gesagt: Nicht die Werbung an sich sei das Problem gewesen, sondern im Wesentlichen "nur" ein Bug bei der Platzierung. Ob dieses Statement die Spieler zufriedenstellen wird, darf man also wohl bezweifeln.

Siehe auch: EA blendet im Spiel Werbe-"Popups" ein, Nutzer außer sich vor Wut
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