Homescapes und Co.: Werbung ist irreführend und wird teils untersagt
Die Werbung für verschiedene Mobile-Games des Herstellers Playrix sind derzeit nahezu omnipräsent. Allerdings werden die Nutzer hier mit einem Gameplay gelockt, das sie in den Spielen dann gar nicht vorfinden - das brachte dem Anbieter nun einen Bann ein.
Die Reklame für Spiele wie Homescapes oder Gardenscapes dürfte in der letzten Zeit vielen Anwendern über den Weg gelaufen sein. Und alles sieht so aus, als würden die Freunde von Puzzle-Spielen hier gut bedient. Immerhin deuten die Werbungen darauf hin, dass es vor allem darum geht, die richtigen Sperren aus einem Bereich zu ziehen, um dem Protagonisten das Weiterkommen zu ermöglichen und Gefahren aus dem Weg zu räumen.
Wer die Spiele allerdings herunterlädt, merkt schnell, dass diese Rätsel nur einen kleinen Nebenaspekt der Spiele ausmachen. Der überwiegende Teil besteht hingegen aus völlig anderen Inhalten. Hauptsächlich geht es darum, ähnlich wie bei Bejewelled oder Candy Crush Reihen zusammengehöriger Objekte zu finden. Die britische Advertising Standards Authority (ASA) stufte die Anzeigen daher nun als irreführend ein, berichtete die BBC.
Werbung...
...und Wirklichkeit
Es sieht auch nicht danach aus, als würde Playrix die Entscheidung in ihrem Gehalt hinnehmen und aus freien Stücken etwas ändern. In einer Verteidigung gegenüber der ASA erklärte man seitens des Unternehmens, dass die in der Werbung gezeigten Inhalte tatsächlich im Spiel vorkommen würden. Um Nutzer, die man mit den Anzeigen gewonnen hat, nicht direkt wieder zu verschrecken, wurden lediglich die Spiele ein wenig umgebaut, so dass die gezeigten Puzzles zu Beginn des Spiels etwas häufiger vorkommen.
Wer die Spiele allerdings herunterlädt, merkt schnell, dass diese Rätsel nur einen kleinen Nebenaspekt der Spiele ausmachen. Der überwiegende Teil besteht hingegen aus völlig anderen Inhalten. Hauptsächlich geht es darum, ähnlich wie bei Bejewelled oder Candy Crush Reihen zusammengehöriger Objekte zu finden. Die britische Advertising Standards Authority (ASA) stufte die Anzeigen daher nun als irreführend ein, berichtete die BBC.
Werbung...
...und Wirklichkeit
Keine Einsicht
Zwei Werbungen für die genannten Spiele wurden daher nun untersagt und dürfen von Playrix zumindest gegenüber britischen Nutzern nicht mehr angezeigt werden. Allerdings kann die Behörde jeweils nur gegen konkrete Anzeigen vorgehen, über die sich Anwender beschwert haben. Daher trifft es jetzt konkret Inhalte, die im März und April auf Facebook für die Spiele warben - inzwischen sind aber verschiedene andere Varianten im Umlauf, die auf das gleiche Konzept setzen.Es sieht auch nicht danach aus, als würde Playrix die Entscheidung in ihrem Gehalt hinnehmen und aus freien Stücken etwas ändern. In einer Verteidigung gegenüber der ASA erklärte man seitens des Unternehmens, dass die in der Werbung gezeigten Inhalte tatsächlich im Spiel vorkommen würden. Um Nutzer, die man mit den Anzeigen gewonnen hat, nicht direkt wieder zu verschrecken, wurden lediglich die Spiele ein wenig umgebaut, so dass die gezeigten Puzzles zu Beginn des Spiels etwas häufiger vorkommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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