Notpetya-Ransomware: USA enttarnt russischen Geheimdienst als Quelle
In den USA ist offiziell Anklage gegen sechs russische Staatsbürger erhoben worden, die für eine Vielzahl von Malware-Angriffen und andere Vorfälle verantwortlich sein sollen. Habhaft ist man der Personen aber noch nicht geworden.
Die Männer gehören einer Gruppe an, die in der Security-Szene unter dem Namen Sandworm bekannt ist. Sie sollen hinter Malware- und Ransomware-Kampagnen wie NotPetya, KillDisk und OlympicDestroyer stehen, die umfangreiche Schäden angerichtet haben. Darüber hinaus führten sie auch gezieltere Angriffe durch, um beispielsweise kritische Infrastrukturen unter Beschuss zu nehmen oder in Zeiten von Wahlen für Unruhe zu sorgen.
Laut den Unterlagen, die das US-Justizministerium bei Gericht einreichte, sollen die sechs Beschuldigten zur sogenannten Einheit 74455 des russischen Militär-Geheimdienstes GRU gehören. Bei den Aktionen geht es im Wesentlichen darum, die gesellschaftlichen Verhältnisse in anderen Ländern zu destabilisieren. Aber auch direkte finanzielle Interessen zeigten sich bei den Aktionen.
Fahndung nach den Beschuldigten
Die sechs GRU-Offiziere sind aktuell noch in Russland und dort erst einmal vor Strafverfolgung sicher. Durch die Anklageerhebung lässt sich allerdings ein internationaler Haftbefehl ausstellen. Dadurch dürften die Beschuldigten zumindest bei Auslandsreisen deutlich eingeschränkt sein, da sie dann jederzeit mit einer Verhaftung rechnen müssten.
Laut den Unterlagen, die das US-Justizministerium bei Gericht einreichte, sollen die sechs Beschuldigten zur sogenannten Einheit 74455 des russischen Militär-Geheimdienstes GRU gehören. Bei den Aktionen geht es im Wesentlichen darum, die gesellschaftlichen Verhältnisse in anderen Ländern zu destabilisieren. Aber auch direkte finanzielle Interessen zeigten sich bei den Aktionen.
Fahndung nach den Beschuldigten
In Russland festgesetzt
Die Aktivitäten der Gruppe sollen bis ins Jahr 2010 zurückreichen. Über die Jahre hinweg tauchten in diesem Zusammenhang auch verschiedene andere Namen wie BlackEnergy und Voodoo Bear auf, die aber letztlich immer wieder zu den gleichen Leuten gingen. Bei den Personen, gegen die die Klage jetzt eingereicht wurde, konnten direkte Verbindungen zu den jeweiligen Straftaten nachvollzogen werden, hieß es. Es wird aber davon ausgegangen, dass zu der eigentlichen Gruppe noch deutlich mehr Beteiligte gehören.Die sechs GRU-Offiziere sind aktuell noch in Russland und dort erst einmal vor Strafverfolgung sicher. Durch die Anklageerhebung lässt sich allerdings ein internationaler Haftbefehl ausstellen. Dadurch dürften die Beschuldigten zumindest bei Auslandsreisen deutlich eingeschränkt sein, da sie dann jederzeit mit einer Verhaftung rechnen müssten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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