Französische iPhone 12-Käufer bekommen EarPods weiter gratis dazu
In Frankreich verkauft Apple auch das neue iPhone 12 weiterhin mit kostenlosen EarPods - trotz der Ankündigung, künftig auf Kopfhörer und Ladestecker zugunsten der Umwelt zu verzichten. Möglich macht das ein Gesetz in Frankreich.
Unternehmen, die in Frankreich ein Smartphone verkaufen wollen, müssen per Gesetzgebung im Standardlieferumfang eine Möglichkeit mitliefern, die es dem Kunden ermöglicht, auch ohne Handy am Ohr zu telefonieren. Durch diese Regelung darf Apple in unserem Nachbarland also die EarPods nicht wegrationalisieren. Apple hält sich auch an diese Maßgabe und hat auf der französischen Apple-Webseite entsprechend den Lieferumfang der iPhone 12-Familie angepasst. Alle Modelle kommen weiterhin mit den EarPods, aber auch in Frankreich ohne das Ladegerät.
Interessant dabei: Die Modelle werden, umsatzteuerbereinigt, zwar für 10 Euro mehr als in Deutschland verkauft - Einzeln sind die Earpods aber wiederum nicht für unter 18,50 Euro (19% USt: 18,98 Euro) bei Apple erhältlich. Für grenznahe Anwohner zu Frankreich wäre es so also sogar günstiger das iPhone in Frankreich zu holen, sofern Earpods denn benötigt werden.
Nicht nur bei Kunden stieß das Weglassen dennoch auf Unverständnis. Bei der Konkurrenz war der Spott groß. Die Marketing-Witzchen der Mitbewerber wie Samsung oder Xiaomi werden nun in den sozialen Netzwerken geteilt. Eines hat Apple mit der Idee, aus Umweltschutzgründen den Lieferumfang zu reduzieren, geschafft: Weltweit reden Nutzer darüber, egal ob sie Apple-Besitzer sind oder nicht. Der Konzern hat wieder einmal eine Debatte angestoßen und vielleicht auch einen neuen Trend gestartet. Das Weglassen zugunsten der Umwelt dürfte nun auf jeden Fall Nachahmer finden.
Apple iPhone 12 vorbestellen: Übersicht der Online-Händler
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Interessant dabei: Die Modelle werden, umsatzteuerbereinigt, zwar für 10 Euro mehr als in Deutschland verkauft - Einzeln sind die Earpods aber wiederum nicht für unter 18,50 Euro (19% USt: 18,98 Euro) bei Apple erhältlich. Für grenznahe Anwohner zu Frankreich wäre es so also sogar günstiger das iPhone in Frankreich zu holen, sofern Earpods denn benötigt werden.
Apple bekommt viel Kritik
Die Entscheidung, den Lieferumfang beim iPhone 12 drastisch zu reduzieren, hat Apple schon viel Kritik beschert. Die wenigsten Nutzer sind erfreut über die Entscheidung, auch wenn viele iPhone-Besitzer weder die mitgelieferten EarPods nutzen noch den Ladestecker ausgepackt haben. Besonders seit das iPhone auch induktives Laden unterstützt, dürften in der Praxis viele iPhone-Verpackungen noch mit unberührtem Zubehör herumliegen.Nicht nur bei Kunden stieß das Weglassen dennoch auf Unverständnis. Bei der Konkurrenz war der Spott groß. Die Marketing-Witzchen der Mitbewerber wie Samsung oder Xiaomi werden nun in den sozialen Netzwerken geteilt. Eines hat Apple mit der Idee, aus Umweltschutzgründen den Lieferumfang zu reduzieren, geschafft: Weltweit reden Nutzer darüber, egal ob sie Apple-Besitzer sind oder nicht. Der Konzern hat wieder einmal eine Debatte angestoßen und vielleicht auch einen neuen Trend gestartet. Das Weglassen zugunsten der Umwelt dürfte nun auf jeden Fall Nachahmer finden.
Apple iPhone 12 vorbestellen: Übersicht der Online-Händler
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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