Polestar 2: Ein-Motor-Variante kommt 2021, zudem mehr Reichweite
Der Polestar-CEO Thomas Ingenlath hat interessante Einblicke in die Weiterentwicklung des Polestar 2 gegeben. Nachdem das E-Auto zuletzt unter anderem durch einen Rückruf Negativschlagzeilen machte, versteht Ingenlath die Probleme auch als Chance.
Das verriet er nun in einem Gespräch mit dem Online-Magazin Techcrunch. Der Automobilbauer Volvo verfolgt dabei mit der Elektro-Tochter Polestar jetzt die Devise, dass man nur durch ständige Optimierung zu einem Fahrzeug kommen werde, das sich am Markt durchsetzt. So arbeitet der Konzern laut Polestar-CEO Thomas Ingenlath nun daran, die Reichweite des Polestar 2 zu vergrößern, auch, da diese im Reichweitentest hinter den Erwartungen zurücklag. Das Tesla Model 3 ist dabei der direkte Konkurrent, mit dem sich Polestar gerne vergleicht.
Ingenlath räumt dabei aber auch ein, dass man derzeit Tesla in der Reichweite nicht schlägt, ermutigt aber zu direkten Vergleichen in der realen Welt. Was auf dem Papier wie ein großer Unterschied aussieht, ist in der Praxis viel weniger. Und er bestätigt, dass eine Version mit größerer Reichweite auf dem Weg ist.
Aktuell bearbeitet das Unternehmen den Rückruf der Polstar 2-Modelle. Dabei ist ein Problem aufgetaucht, durch das das Fahrzeug unter Umständen plötzlich stoppte (wir berichteten). Ingenlath sieht dabei kein großes Problem mit dem frühen Rückruf. Bisher habe man rund 2200 Fahrzeuge ausgeliefert, so lässt sich der Fehler auch schnell mit einem Werkstattbesuch und einem Software-Update lösen. Man konzentriere er sich jetzt darauf, sicherzustellen, dass das Unternehmen einen hervorragenden Kundenservice bei der Maßnahme bietet.
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Ingenlath räumt dabei aber auch ein, dass man derzeit Tesla in der Reichweite nicht schlägt, ermutigt aber zu direkten Vergleichen in der realen Welt. Was auf dem Papier wie ein großer Unterschied aussieht, ist in der Praxis viel weniger. Und er bestätigt, dass eine Version mit größerer Reichweite auf dem Weg ist.
Mehr Effizienz durch Softwareupdates
"Nächstes Jahr, im Jahr 2021, planen wir, eine einmotorige Version herauszubringen", sagte Ingenlath. "Dies wird natürlich eine bessere Reichweite mit der gleichen Batterie ermöglichen. Und auf dem Weg dorthin werden wir Software-Verbesserungen nutzen, die mehr Effizienz mit der gleichen Kilowattstunden-Batterie ermöglichen." Zu den möglichen Ergebnissen einer solchen Optimierung hat sich der CEO allerdings noch nicht konkret geäußert. "Wir sind auf einer Reise", sagte Ingenlath. "Damit fangen wir an, und es wird von Monat zu Monat besser werden."Aktuell bearbeitet das Unternehmen den Rückruf der Polstar 2-Modelle. Dabei ist ein Problem aufgetaucht, durch das das Fahrzeug unter Umständen plötzlich stoppte (wir berichteten). Ingenlath sieht dabei kein großes Problem mit dem frühen Rückruf. Bisher habe man rund 2200 Fahrzeuge ausgeliefert, so lässt sich der Fehler auch schnell mit einem Werkstattbesuch und einem Software-Update lösen. Man konzentriere er sich jetzt darauf, sicherzustellen, dass das Unternehmen einen hervorragenden Kundenservice bei der Maßnahme bietet.
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