Ideen für Energie auf dem Mond:
NASA ruft 5 Mio. Dollar für Lösung aus
Wie kann man Menschen bei zukünftigen Vorhaben auf dem Mond zuverlässig mit Energie versorgen? Wer eine Antwort auf diese Frage parat hat, kann jetzt bei einem Wettbewerb der NASA insgesamt 5 Millionen US-Dollar Fördergelder gewinnen.
Diese Voraussetzungen machen es unabdingbar, dass neue Lösungen für Energiemanagement, -verteilung und -speicherung entwickelt werden. Zu guter Letzt muss ein solches Energieversorgungssystem die Anforderungen rund um Unterbrechungen und Ausfallsicherheit erfüllen - man sucht hier also ausdrücklich nicht nach System zur Energieerzeugung selbst. "Die NASA will mit Innovatoren verschiedener Disziplinen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu finden, die einer Vielzahl von Bedürfnissen auf der Mondoberfläche gerecht werden", so die US-Weltraumagentur.
Der Wettbewerb ist dabei in drei Phasen unterteilt. In Phase eins können Konzepte für eines oder mehrere der Szenarien eingereicht werden. Werden diese von der Jury als beste Lösung ausgewählt, werden für jede Idee bis zu 100.000 US-Dollar ausgeschüttet - bis zu vier weitere Ideen werden mit 50.000 Dollar belohnt. In Phase 2 sollen Teilnehmer ihren Lösungsvorschlag innerhalb von 28 Monaten aufbauen und demonstrieren. "Die Preisgelder für Phase 2 werden sich voraussichtlich auf bis zu 4,5 Millionen Dollar belaufen", so die NASA.
NASA will 2024 auf dem Mond sein, länger bleiben geht nur mit Energie-Lösung
Die Fragestellung des jetzt von der NASA unter dem Namen "Watts on the Moon" ausgerufenen Wettbewerb ist klar: Wie kann ein System zur "Verteilung, Verwaltung und Speicherung elektrischer Energie" aussehen, das Astronauten bei den geplanten Vorhaben auf dem Mond das Überleben sichert? Das größte Problem, das es dabei zu Lösen gibt: "Solarenergie ist auf der Mondoberfläche im Überfluss vorhanden, aber ausgedehnte Nachtstunden (350 aufeinanderfolgende Stunden) und extreme Temperaturschwankungen in der Umwelt von Tages- zu Nachtbetrieb schaffen Komplexität für die Nutzung von Solarenergie", so die NASA.Diese Voraussetzungen machen es unabdingbar, dass neue Lösungen für Energiemanagement, -verteilung und -speicherung entwickelt werden. Zu guter Letzt muss ein solches Energieversorgungssystem die Anforderungen rund um Unterbrechungen und Ausfallsicherheit erfüllen - man sucht hier also ausdrücklich nicht nach System zur Energieerzeugung selbst. "Die NASA will mit Innovatoren verschiedener Disziplinen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu finden, die einer Vielzahl von Bedürfnissen auf der Mondoberfläche gerecht werden", so die US-Weltraumagentur.
Verschiedene Phasen und Szenarien
Die NASA wird bei den Szenarien, an denen sich die Lösungen orientieren sollen, dabei schon sehr konkret. Folgende Mission-Aktivitäten sind vorgesehen:- Missions-Aktivität 1: Lieferung von Energie vom Kraftwerk an eine Mobilitätsplattform, die innerhalb des Kraters arbeitet. Die Mobilitätsplattform sammelt eisigen Regolith und liefert ihn an die Wasserentnahmeanlage.
- Missions-Aktivität 2: Lieferung von Energie vom Kraftwerk an eine Wassergewinnungsanlage im Kraterinneren. Die Wasserextraktionsanlage extrahiert und reinigt Wasser aus dem angelieferten Material.
- Missions-Aktivität 3: Lieferung von Energie aus dem Kraftwerk an eine sauerstofferzeugende Pilotanlage, die außerhalb des Kraters betrieben wird. Die sauerstoffproduzierende Pilotanlage extrahiert Sauerstoff aus dem angelieferten Material.
Der Wettbewerb ist dabei in drei Phasen unterteilt. In Phase eins können Konzepte für eines oder mehrere der Szenarien eingereicht werden. Werden diese von der Jury als beste Lösung ausgewählt, werden für jede Idee bis zu 100.000 US-Dollar ausgeschüttet - bis zu vier weitere Ideen werden mit 50.000 Dollar belohnt. In Phase 2 sollen Teilnehmer ihren Lösungsvorschlag innerhalb von 28 Monaten aufbauen und demonstrieren. "Die Preisgelder für Phase 2 werden sich voraussichtlich auf bis zu 4,5 Millionen Dollar belaufen", so die NASA.
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