NASA-Chef: 2024 landen wir schonmal nicht auf dem Mond
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat das Vorhaben, im Jahr 2024 die erste bemannte Mond-Mission seit Jahrzehnten auf den Weg zu bringen, inzwischen abgeschrieben. Dies erklärte NASA-Chef Steve Jurczyk gegenüber dem US-Magazin Ars Technica.
"Die Mondlandung 2024 sieht aufgrund der Zuteilungen der letzten beiden Jahre nicht mehr nach einem realistischen Ziel aus", sagte er. Die NASA habe schlicht nicht genug Mittel zur Verfügung gestellt bekommen, um die notwendigen Vorbereitungen durchführen zu können. "Angesichts dessen überprüfen wir das Programm nun bezüglich des effizientesten Weges voran."
Das Jahr 2024 hatte der ehemalige US-Präsident Donald Trump gesetzt. Dieser hatte auf eine zweite Amtszeit gehofft und wollte natürlich, dass die USA wieder Menschen auf den Mond bringt, solange er im Weißen Haus sitzt. Dafür wäre es nach dem ehemaligen NASA-Chef Jim Bridenstine aber nötig gewesen, in den Jahren 2020 und 2021 jeweils 3,2 Milliarden Dollar für die Entwicklung von drei Landefähren verwenden zu können. Die Organisation bekam aber gerade einmal ein Drittel des Betrages bereitgestellt.
Der neue US-Präsident Joe Biden hatte kürzlich ausdrücklich seine Unterstützung für das Artemis-Programm, in dessen Rahmen man zum Mond aufbrechen will, bekräftigt. Allerdings hat die neue Regierung gewohnheitsgemäß in den ersten Wochen nach ihrer Amtseinführung noch keine konkreten Entscheidungen gefällt, wie die Raumfahrt-Programme gestaltet werden sollen. Hinzu kommt, dass an verschiedenen Stellen erst einmal Krisen angegangen werden müssen - von der Corona-Pandemie bis zum Klima - so dass allein schon die Frage, wie viel Geld zur Verfügung gestellt werden kann, noch einige Zeit nicht zu beantworten sein wird.
Das Jahr 2024 hatte der ehemalige US-Präsident Donald Trump gesetzt. Dieser hatte auf eine zweite Amtszeit gehofft und wollte natürlich, dass die USA wieder Menschen auf den Mond bringt, solange er im Weißen Haus sitzt. Dafür wäre es nach dem ehemaligen NASA-Chef Jim Bridenstine aber nötig gewesen, in den Jahren 2020 und 2021 jeweils 3,2 Milliarden Dollar für die Entwicklung von drei Landefähren verwenden zu können. Die Organisation bekam aber gerade einmal ein Drittel des Betrages bereitgestellt.
Neue Findungsphase
Trump versuchte noch Gelder umzuschichten, um das Projekt doch noch aufzufangen. Allerdings stieß dies selbst bei der NASA wieder nicht auf besonders viel Gegenliebe. Denn um Geld für die Mondmission freizuschaufeln, sollte die NASA Bildungsprojekte für Schulen zusammenstreichen und deutlich weniger Geld für die Grundlagenforschung ausgeben.Der neue US-Präsident Joe Biden hatte kürzlich ausdrücklich seine Unterstützung für das Artemis-Programm, in dessen Rahmen man zum Mond aufbrechen will, bekräftigt. Allerdings hat die neue Regierung gewohnheitsgemäß in den ersten Wochen nach ihrer Amtseinführung noch keine konkreten Entscheidungen gefällt, wie die Raumfahrt-Programme gestaltet werden sollen. Hinzu kommt, dass an verschiedenen Stellen erst einmal Krisen angegangen werden müssen - von der Corona-Pandemie bis zum Klima - so dass allein schon die Frage, wie viel Geld zur Verfügung gestellt werden kann, noch einige Zeit nicht zu beantworten sein wird.
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