Von wegen Gaming: Nvidia verdient das meiste Geld jetzt anderswo
Für den Grafikspezialisten Nvidia wird das Geschäft mit Grafikchips für Spielesysteme immer weniger wichtig. Das Unternehmen profitiert hingegen nach und nach deutlich stärker vom Vertrieb von Chips für Rechenzentren.
Mit der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftszahlen von Nvidia bestätigte sich der Trend, der dem Unternehmen nach dem Willen von Gründer und CEO Jen-Hsun Huang künftig größere Einnahmen bescheren soll. Von Grafikeinheiten für PCs und Notebooks geht es für Nvidia immer stärker in den Markt für Großkunden, wobei vor allem Rechenzentren ins Visier genommen werden.
Ohne Mellanox würde der Umsatz von Nvidia noch immer zum größten Teil aus dem Vertrieb von GeForce-Grafikchips stammen. Die Gaming-Sparte von Nvidia erwirtschaftete immerhin 1,65 Milliarden Dollar und konnte somit 24 Prozent gegenüber dem ersten Quartal und 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. Für Nvidia ging es also trotz der Coronavirus-Pandemie weiter aufwärts.
Für die kommenden Monate gibt man sich zuversichtlich, da die neuen Ampere-GPUs rasch adaptiert werden und die weltweit größten Anbieter von Cloud-Diensten zunehmend auch auf Technologien von Nvidia setzen. Mellanox profitiert laut Huang vor allem von der Nachfrage rund um High-Speed Networking in Cloud-Rechenzentren, mit denen AI-Dienste ausgebaut werden. Außerdem liefert Nvidia die Chips für die neuen Luxus-Fahrzeuge des Autoherstellers Mercedes-Benz.
Cloud-Dienste treiben Nvidias Umsatz in neue Höhen
Der Umsatz mit sogenannten Data Center Produkten stieg im zweiten Quartal auf 1,75 Milliarden Dollar, was einem Wachstum um 54 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres und einem Plus um ganze 167 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Grund dafür ist simpel: Nvidia hatte mit Mellanox einen Spezialisten für Chips für Rechenzentren übernommen.Ohne Mellanox würde der Umsatz von Nvidia noch immer zum größten Teil aus dem Vertrieb von GeForce-Grafikchips stammen. Die Gaming-Sparte von Nvidia erwirtschaftete immerhin 1,65 Milliarden Dollar und konnte somit 24 Prozent gegenüber dem ersten Quartal und 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. Für Nvidia ging es also trotz der Coronavirus-Pandemie weiter aufwärts.
Für die kommenden Monate gibt man sich zuversichtlich, da die neuen Ampere-GPUs rasch adaptiert werden und die weltweit größten Anbieter von Cloud-Diensten zunehmend auch auf Technologien von Nvidia setzen. Mellanox profitiert laut Huang vor allem von der Nachfrage rund um High-Speed Networking in Cloud-Rechenzentren, mit denen AI-Dienste ausgebaut werden. Außerdem liefert Nvidia die Chips für die neuen Luxus-Fahrzeuge des Autoherstellers Mercedes-Benz.
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