Nvidia GeForce Now: Cloud-Gaming startet auf Chromebooks durch
Der Spiele-Streaming-Dienst Nvidia GeForce Now erweitert seine Funktionen und steht ab sofort auch für Chromebooks mit Google ChromeOS zur Verfügung. Damit schwimmt der Konzern auf der "Back to School"-Welle mit und ist auf allen Plattformen abseits von Apple iOS vertreten.
Die Unterstützung von Chromebooks wurde seitens Nvidia bereits im Vorfeld angedeutet, jetzt steht die passende Beta-Phase für die günstigen Laptops mit ChromeOS bereit. Vor allem bei Schülern und Studenten in den USA sind die eher leistungsschwachen Notebooks beliebt. GeForce Now ist zudem für Windows, MacOS, Android-Smartphones sowie -Tablets verfügbar und muss aufgrund der aktuellen App-Store-Richtlinien lediglich iPhones und iPads fernbleiben. Vor selbigem Problem stehen auch die Konkurrenten Google Stadia und Microsoft xCloud. Nur der virtuelle Gaming-PC Shadow vom französischen Unternehmen Blade kann effektiv unter iOS und iPadOS genutzt werden.
Preislich schlägt der Spiele-Streaming-Dienst von Nvidia mit monatlich 5,49 Euro zu Buche. Der Gründer-Zugang bietet einen bevorzugten Zugriff, längere Spiele-Sessions und Raytracing-Funktionen (RTX). Parallel dazu wird ein kostenloser Account angeboten, der jedoch möglicherweise mit Wartezeiten vor dem Spielstart und einer maximalen Länge von einer Stunde pro Sitzung begrenzt ist. Wer sich nach dem Prepaid-Prinzip für sechs Monate an Nvidia GeForce Now bindet, erhält aktuell neben der Gründer-Mitgliedschaft den Battle Pass-Token für die erste Season des Spiels Hyper Scape und ein In-Game-Content-Paket.
Siehe auch:
Spiele können direkt von Steam, Epic Games und Co. importiert werden
Abseits von Shadow bietet Nvidia GeForce Now nun auch für Chromebooks den Vorteil, über 650 Spiele bereitzustellen, die vom Nutzer selbst aus bekannten Bibliotheken wie Steam, Ubisoft Uplay oder dem Epic Games Store importiert werden. Nicht alle Publisher sind mit dem Konzept von Nvidia einverstanden und zogen kurzerhand ihre Spiele aus dem Cloud-Gaming-Portfolio zurück. Dazu zählen viele Titel von Microsoft, Codemasters, Warner Bros., Activision Blizzard, 2K Games und Bethesda. Trotz diesem Boykott, der vor allem finanzieller Natur ist, wächst die Spiele-Kompatibilität von GeForce Now weiter.Preislich schlägt der Spiele-Streaming-Dienst von Nvidia mit monatlich 5,49 Euro zu Buche. Der Gründer-Zugang bietet einen bevorzugten Zugriff, längere Spiele-Sessions und Raytracing-Funktionen (RTX). Parallel dazu wird ein kostenloser Account angeboten, der jedoch möglicherweise mit Wartezeiten vor dem Spielstart und einer maximalen Länge von einer Stunde pro Sitzung begrenzt ist. Wer sich nach dem Prepaid-Prinzip für sechs Monate an Nvidia GeForce Now bindet, erhält aktuell neben der Gründer-Mitgliedschaft den Battle Pass-Token für die erste Season des Spiels Hyper Scape und ein In-Game-Content-Paket.
Siehe auch:
- GeForce Now erhält Support für elf neue Spiele & Steam-Synchronisation
- Google Stadia: Start auf Android TV in 4K-HDR soll kurz bevorstehen
- Coronakrise schafft es sogar, GeForce Now neues Leben einzuhauchen
- Google Stadia: Neue kostenlose Spiele und Features angekündigt
- xCloud startet durch: Microsoft schaltet Spiele-Streaming heute frei
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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