Crew Dragon ist wieder sicher auf der Erde und schreibt Geschichte
Gestern ist eine historische Weltraummission zu Ende gegangen, zwei NASA-Astronauten sind per Crew Dragon-Kapsel sicher auf die Erde zurückgekehrt. Geschichte schrieb man deshalb, weil die US-Raumfahrt damit wieder ohne fremde Hilfe Astronauten ins All schicken konnte.
Der Splashdown der Crew Dragon-Kapsel erfolgte um 14.48 Uhr Ortszeit
Die Mission dauerte fast 64 Tage. Besonderheit war nicht nur die Rückkehr zur Selbstständigkeit der US-Raumfahrt, sondern auch die Tatsache, dass mit SpaceX erstmals ein Privatunternehmen für den Flug von Menschen ins All hauptverantwortlich war.
Es war der erste Splashdown einer US-amerikanischen Raumkapsel seit 1975, denn zuletzt gab es eine solche Wasserlandung bei den Apollo-Modulen, wie die NASA schreibt. Auch weltweit gab es seither keine bemannten Wasserlandungen, denn die russischen Sojus-Kapseln landen traditionell am Land, genauer gesagt in der kasachischen Wüste.
Start, Flug, Andocken, Aufenthalt, Rückreise und Landung liefen allesamt nach Plan. Oder fast: Probleme gab es lediglich mit "Schaulustigen". Denn in der Zone des erwarteten Splashdown hatten sich zahlreiche private Boote versammelt, diese erreichten die Crew Dragon-Kapsel teilweise vor den offiziellen Booten.
Das SpaceX-Personal musste die Raumfahrtfans zunächst verscheuchen. Denn im Bereich von Raumkapseln können sich giftige Treibstoff-Rückstände befinden. Und in der Tat führte das Vorhandensein solcher Dämpfe bei der Bergung zu einer kurzen Verzögerung, wie die New York Times berichtet. Infografik: Woher kommen die Besucher der ISS?
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Erster Splashdown seit 45 Jahren
Nach rund zwei Monaten sind die beiden US-Amerikaner Bob Behnken und Doug Hurley gestern um 14.48 Uhr Ortszeit im Golf von Mexiko sicher auf die Erde zurückgekehrt. Das bedeutete in diesem Fall einen so genannten "Splashdown", denn die Crew Dragon-Kapsel schwebte an vier Fallschirmen herab und landete im Wasser vor der Küste von Pensacola, Florida. Die Astronauten wurden von zwei SpaceX-Booten empfangen, Passagiere und Kapsel wurden von ihnen für die Abholung durch ein Spezialschiff vorbereitet.
Der Splashdown der Crew Dragon-Kapsel erfolgte um 14.48 Uhr Ortszeit
Die Mission dauerte fast 64 Tage. Besonderheit war nicht nur die Rückkehr zur Selbstständigkeit der US-Raumfahrt, sondern auch die Tatsache, dass mit SpaceX erstmals ein Privatunternehmen für den Flug von Menschen ins All hauptverantwortlich war.
Es war der erste Splashdown einer US-amerikanischen Raumkapsel seit 1975, denn zuletzt gab es eine solche Wasserlandung bei den Apollo-Modulen, wie die NASA schreibt. Auch weltweit gab es seither keine bemannten Wasserlandungen, denn die russischen Sojus-Kapseln landen traditionell am Land, genauer gesagt in der kasachischen Wüste.
Start, Flug, Andocken, Aufenthalt, Rückreise und Landung liefen allesamt nach Plan. Oder fast: Probleme gab es lediglich mit "Schaulustigen". Denn in der Zone des erwarteten Splashdown hatten sich zahlreiche private Boote versammelt, diese erreichten die Crew Dragon-Kapsel teilweise vor den offiziellen Booten.
Das SpaceX-Personal musste die Raumfahrtfans zunächst verscheuchen. Denn im Bereich von Raumkapseln können sich giftige Treibstoff-Rückstände befinden. Und in der Tat führte das Vorhandensein solcher Dämpfe bei der Bergung zu einer kurzen Verzögerung, wie die New York Times berichtet. Infografik: Woher kommen die Besucher der ISS?
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