Samsung soll an Exynos-SoC für Windows-PCs arbeiten
Samsung will es offenbar Apple nachmachen und einen eigenen ARM-basierten Prozessor für den Personal Computer-Markt entwickeln. Der erste entsprechende Chip soll einem aktuellen Bericht zufolge eine Variation des System on a Chip (SoC) Exynos 1000 sein.
Nach Apples Ankündigung, schon bald in Macs die eigenen auf die ARM-Architektur setzenden Prozessoren zu verbauen, könnte mit Samsung der nächste Technologieriese einen ganz ähnlichen Schritt planen. Laut Insiderinformationen möchten die Südkoreaner einen Exynos-Chip speziell für den PC-Markt herausbringen. Der einstige Branchenprimus Intel, aber auch x86-Spezialist AMD würde damit noch mehr unter Druck geraten.
Der genaue Stand der Entwicklung dieser neuen Chips bei Samsung ist derzeit unklar. Die Quelle deutet lediglich erste Tests an. Sofern die Angaben überhaupt stimmen, könnte es also noch eine Weile dauern bis es eine entsprechende Ankündigung der Südkoreaner gibt. Nichtsdestotrotz ist allein die Aussicht auf einen Einstieg Samsungs in den Markt für PC-Prozessoren sehr spannend. Der Elektronikriese könnte enorme Ressourcen in die Entwicklung derartiger Chips stecken und - vorausgesetzt die Leistung pro Watt stimmt - damit Microsofts Windows on ARM-Plattform einen kräftigen Schub verpassen. Erste ARM-basierte Windows 10-Geräte sind aktuell mit dem Qualcomm Snapdragon 8cx ausgestattet und zwingen die Nutzer damit zu vielen Kompromissen, die die Abkehr von einem Intel- oder AMD-Rechner in den allerwenigsten Fällen rechtfertigen.
Einen ersten Richtwert für die Zukunft des Windows-PCs könnten ironischerweise die ersten Mac-Modelle liefern, die mit Apples eigenen Prozessoren ausgestattet sind. Diese sollen gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Aktuell können Entwickler einen Mac mini ordern, der mit dem iPad-Prozessor A12Z ausgestattet ist.
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PC-Prozessor auf Basis des Exynos 1000
Samsung arbeitet aktuellen Gerüchten nach an einem neuen SoC mit der Bezeichnung Exynos 1000. Dieser soll im fortschrittlichen 5-Nanometer-(nm)-Verfahren gefertigt werden und unter anderem sehr leistungsfähige CPU-Kerne vom Typ ARM Cortex-X1 integrieren. Zunächst einmal liegt natürlich die Vermutung nahe, dass dieser Chip den Nachfolger des Galaxy S20 antreiben wird, doch dem Leaker @MauriQHD nach hat Samsung dafür noch weitere Pläne: Der Exynos 1000 soll die Basis für die ersten vollwertigen Samsung-Prozessoren für PC darstellen.Der genaue Stand der Entwicklung dieser neuen Chips bei Samsung ist derzeit unklar. Die Quelle deutet lediglich erste Tests an. Sofern die Angaben überhaupt stimmen, könnte es also noch eine Weile dauern bis es eine entsprechende Ankündigung der Südkoreaner gibt. Nichtsdestotrotz ist allein die Aussicht auf einen Einstieg Samsungs in den Markt für PC-Prozessoren sehr spannend. Der Elektronikriese könnte enorme Ressourcen in die Entwicklung derartiger Chips stecken und - vorausgesetzt die Leistung pro Watt stimmt - damit Microsofts Windows on ARM-Plattform einen kräftigen Schub verpassen. Erste ARM-basierte Windows 10-Geräte sind aktuell mit dem Qualcomm Snapdragon 8cx ausgestattet und zwingen die Nutzer damit zu vielen Kompromissen, die die Abkehr von einem Intel- oder AMD-Rechner in den allerwenigsten Fällen rechtfertigen.
Intel will sich gegen Konkurrenten behaupten
Intel seinerseits hat als Antwort auf die energieeffizienten ARM-Chips von Qualcomm und Apple die CPUs der Lakefield-Familie entwickelt, die erstmals in der Historie der Chipschmiede auf ein Hybrid-Design setzen, das leistungsstarke sowie stromsparende Kerne miteinander kombiniert. Berichten nach wird diese Form des CPU-Designs auch bei Intels x86-Projekten in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Ob das jedoch ausreicht, den langfristig drohenden Machtwechsel von x86- hin zu ARM-basierten Chips auf dem Computermarkt abzuwenden, bleibt abzuwarten.Einen ersten Richtwert für die Zukunft des Windows-PCs könnten ironischerweise die ersten Mac-Modelle liefern, die mit Apples eigenen Prozessoren ausgestattet sind. Diese sollen gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Aktuell können Entwickler einen Mac mini ordern, der mit dem iPad-Prozessor A12Z ausgestattet ist.
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