Intel 'Lakefield' für Surface Neo & Co:
Erste Leistungstests enttäuschen
Intel hat vor kurzem die ersten Chips seiner neuen "Lakefield"-Familie offiziell gemacht, die das von ARM-SoCs bekannte Konzept übernehmen, sparsame und leistungsstarke CPU-Kerne in einem Paket zu verbinden. Jetzt liegen erste Tests eines Windows-Geräts mit "Lakefield" vor.
Die Kollegen von NotebookCheck haben sich offenbar ein erstes Exemplar des neuen Samsung Galaxy Book S in der Intel-basierten Variante mit dem Intel Core i5-L16G7 aus der "Lakefield"-Reihe zu Testzwecken verschaffen können. Das neue 13-Zoll-Notebook wird in Kürze parallel zu dem äußerlich identischen Modell des Galaxy Book S mit Qualcomm Snapdragon 8cx ARM-SoC auf den Markt kommen.
Offiziell verspricht Intel für den neuen i5-SoC mit seinen vier "kleinen" Atom "Tremont"-basierten Kernen und dem einen "Sunny Cove" High-End-Core eine um bis zu 12 Prozent gesteigerte Single-Thread-Performance bei anspruchsvollen Anwendungen im Vergleich zu den Chips der "Amber Lake"-Y-Serie. In Sachen Grafik soll der neue Chip im Vergleich zum Intel Core i7-8500Y aus der "Amber Lake"Familie eine um das 1,7-Fache höhere Leistung erzielen können.
Denkbar wäre, dass die Begrenzung der maximalen Taktrate auf eine von Samsung für das Galaxy Book S vorgenommene Beschränkung zurückzuführen ist, die Intel traditionell den Geräteherstellern ermöglicht, damit diese bestimmte thermische Rahmenbedingungen einhalten oder längere Akkulaufzeiten realisieren können.
Was die Grafikperformance angeht, so zeigten die ersten Tests der Kollegen zumindest im Fall des 3DMark FireStrike-Tests ein positiveres Bild: das Galaxy Book S mit "Lakefield" lieferte in dem grafiklastigen Benchmark eine rund 23 Prozent höhere Performance als das zu Vergleichszwecken verwendete Acer Swift 7-Notebook mit Intel "Amber Lake"-Prozessor.
Vier kleine, ein großer Kern
Die Tests der Notebook-Spezialisten aus Österreich zeigen, dass "Lakefield" eine Reihe spezieller Eigenschaften mitbringt, die zumindest im Fall des Galaxy Book S zu durchwachsenen Performance-Werten führen. Für das Microsoft Surface Neo, das im kommenden Jahr ebenfalls mit einem "Lakefield"-Chip auf den Markt kommen soll, lässt sich dadurch bereits erahnen, wie das Nutzungserlebnis aussehen wird.Offiziell verspricht Intel für den neuen i5-SoC mit seinen vier "kleinen" Atom "Tremont"-basierten Kernen und dem einen "Sunny Cove" High-End-Core eine um bis zu 12 Prozent gesteigerte Single-Thread-Performance bei anspruchsvollen Anwendungen im Vergleich zu den Chips der "Amber Lake"-Y-Serie. In Sachen Grafik soll der neue Chip im Vergleich zum Intel Core i7-8500Y aus der "Amber Lake"Familie eine um das 1,7-Fache höhere Leistung erzielen können.
Bei der Single-Thread-Performance gibt es Schwächen
Die Benchmark-Tests von NotebookCheck mit dem Galaxy Book S mit dem Intel Core i5-L16G7 "Lakefield"-SoC widersprechen Intels großen Ankündigungen aber deutlich. So soll die Single-Thread-Leistung rund 67 Prozent geringer sein als bei dem erwähnten "Amber Lake"-Chip. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der neue Prozessor in dem Samsung-Notebook kaum über eine maximale Taktrate von 2,4 Gigahertz hinauskommt. Intel wirbt eigentlich mit 3,0 GHz Boost-Takt.Denkbar wäre, dass die Begrenzung der maximalen Taktrate auf eine von Samsung für das Galaxy Book S vorgenommene Beschränkung zurückzuführen ist, die Intel traditionell den Geräteherstellern ermöglicht, damit diese bestimmte thermische Rahmenbedingungen einhalten oder längere Akkulaufzeiten realisieren können.
Was die Grafikperformance angeht, so zeigten die ersten Tests der Kollegen zumindest im Fall des 3DMark FireStrike-Tests ein positiveres Bild: das Galaxy Book S mit "Lakefield" lieferte in dem grafiklastigen Benchmark eine rund 23 Prozent höhere Performance als das zu Vergleichszwecken verwendete Acer Swift 7-Notebook mit Intel "Amber Lake"-Prozessor.
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