Neuralink: Elon Musk hält Musik-Streaming ins Gehirn für realistisch
In wenigen Wochen will Neuralink, eines der Unternehmen Elon Musks, eine größere Veröffentlichung tätigen. Worum es sich genau handelt, ist derzeit noch unklar. Musk tut aber einiges dafür, die Spekulationen kräftig anzuheizen.
Was Neuralink tut, ist seit einiger Zeit bekannt: Das Unternehmen arbeitet im Grunde seit dem Jahr 2017 daran, eine echte Schnittstelle zum Gehirn zu entwickeln. Dabei sollen nicht mehr von Außen die groben elektromagnetischen Wellen der Arbeit einzelner Bereiche ausgewertet werden. Stattdessen will man die Sensorik direkt ans Gehirn anschließen, indem die nötigen Leitungen durch kleine Löcher im Schädel verlegt werden.
In den letzten Tagen wurde Musk nun über seinen Twitter-Kanal von verschiedenen Nutzern nach seiner Ansicht befragt, was solche Schnittstellen ins Gehirn zukünftig leisten können. Bisher lag der Fokus ja vor allem auf der Steuerung anderer Geräte. Musk hält es aber durchaus für wahrscheinlich, dass zukünftig Musik direkt ans Hörzentrum ins Gehirn gestreamt werden kann. Kopfhörer wären dann unnötig und man könnte sich berieseln lassen, ohne dass die Umwelt davon etwas mitbekommt.
Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass Neuralink direkt mit solchen Interfaces starten wird. Wahrscheinlich werden die Systeme der Firma erst einmal für medizinische Anwendungen eingesetzt werden können, bei denen noch eine recht grobe Auswertung von Hirnströmen genügt. So könnten beispielsweise Lähmungen oder fehlende Gliedmaßen durch steuerbare Prothesen ausgeglichen werden.
Die meisten Probleme, die die Firma zu lösen hat, sollen dabei mit denen verschiedener anderer mobiler Geräte vergleichbar sein. Musk erklärte kürzlich, dass man sich eine Bewerbung bei der Firma überlegen sollte, wenn man schon einmal Aufgaben im Bereich der Signalverarbeitung, der drahtlosen Energieversorgung und des Powermanagements bei Smartphones oder Wearables gelöst hat.
In den letzten Tagen wurde Musk nun über seinen Twitter-Kanal von verschiedenen Nutzern nach seiner Ansicht befragt, was solche Schnittstellen ins Gehirn zukünftig leisten können. Bisher lag der Fokus ja vor allem auf der Steuerung anderer Geräte. Musk hält es aber durchaus für wahrscheinlich, dass zukünftig Musik direkt ans Hörzentrum ins Gehirn gestreamt werden kann. Kopfhörer wären dann unnötig und man könnte sich berieseln lassen, ohne dass die Umwelt davon etwas mitbekommt.
Problemlöser werden gesucht
Allerdings scheint Musk zu so ziemlich jeder Idee anderer, was mit den Gehirn-Implantaten möglich werden kann, einfach mal "Ja" zu sagen. Das gilt beispielsweise auch für die Frage, ob man mit solchen Systemen die Ausschüttung von verschiedenen Glückshormonen nicht direkt anregen könnte.Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass Neuralink direkt mit solchen Interfaces starten wird. Wahrscheinlich werden die Systeme der Firma erst einmal für medizinische Anwendungen eingesetzt werden können, bei denen noch eine recht grobe Auswertung von Hirnströmen genügt. So könnten beispielsweise Lähmungen oder fehlende Gliedmaßen durch steuerbare Prothesen ausgeglichen werden.
Die meisten Probleme, die die Firma zu lösen hat, sollen dabei mit denen verschiedener anderer mobiler Geräte vergleichbar sein. Musk erklärte kürzlich, dass man sich eine Bewerbung bei der Firma überlegen sollte, wenn man schon einmal Aufgaben im Bereich der Signalverarbeitung, der drahtlosen Energieversorgung und des Powermanagements bei Smartphones oder Wearables gelöst hat.
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