Gehirn-Computer-Interface:
Entwickler-Kits jetzt für 399 Dollar
Beim Thema Gehirn-Computer-Schnittstellen denken die meisten Nutzer sicherlich an komplizierte Gebilde mit vielen Kabeln, die in wenigen Labors eingesetzt werden. Nun allerdings kommt ein solches System für mehrere hundert Dollar auf den Markt.
Das französische Unternehmen NextMind sieht sein Gerät bereits in einem Entwicklungs-Zustand, der einen praktischen Einsatz erlaubt. Auf der Elektronikmesse CES, die aktuell in Las Vegas stattfindet, präsentiert die Firma den aktuellen Stand ihrer Arbeit. Und hier machte man auch bekannt, dass noch in diesem Monat erste Systeme als Bestandteil eines Entwickler-Kits in den Verkauf gehen und im zweiten Quartal geliefert werden sollen. Das gesamte Paket soll dann 399 Dollar kosten.
Das Gehirn-Computer-Interface von NextMind funktioniert nichtinvasiv, es werden also keine Leitungen direkt an Nervenbahnen angeschlossen. Stattdessen hat man es hier mit einem System zu tun, dessen Sensoren äußerlich auf den Kopf gesetzt werden, das im Kern auf der altbekannten EEG-Technologie aufsetzt. Die Schnittstelle wird dabei auf dem hinteren Bereich des Kopfes platziert, wo sie die Signale aus dem Sehzentrum auffangen kann.
Das System von NextMind
Dies macht das Verfahren für verschiedene Anwendungen nutzbar. Statt beispielsweise bestimmte Buttons zu drücken, um Prozesse in einem elektronischen System in Gang zu setzen, soll es dann beispielsweise reichen, an die entsprechenden Symbole zu denken. So lassen sich einfache Funktionen wie Play/Pause, Vor und Zurück oder ähnliches recht einfach umsetzen. Das kann für verschiedene Anwendungen sinnvoll einsetzbar sein und Entwickler können diese mit Hilfe des Kits dann bald bauen und praktisch prüfen.
Siehe auch: Elon Musks Gehirn-Implantat ist für Forscher ein 'unseriöser Hype'
Die CES 2020 News und Videos direkt aus Las Vegas
Das Gehirn-Computer-Interface von NextMind funktioniert nichtinvasiv, es werden also keine Leitungen direkt an Nervenbahnen angeschlossen. Stattdessen hat man es hier mit einem System zu tun, dessen Sensoren äußerlich auf den Kopf gesetzt werden, das im Kern auf der altbekannten EEG-Technologie aufsetzt. Die Schnittstelle wird dabei auf dem hinteren Bereich des Kopfes platziert, wo sie die Signale aus dem Sehzentrum auffangen kann.
Das System von NextMind
Einfache Bedienelemente
Das Interface arbeitet dabei hinreichend genau, um die Signale richtig erkennen zu können, die von größeren, klaren geometrischen Formen erzeugt werden. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass der User diese auch wirklich sieht. Die im Grunde gleichen EEG-Muster entstehen auch dann, wenn der User sich die Formen vorstellt.Dies macht das Verfahren für verschiedene Anwendungen nutzbar. Statt beispielsweise bestimmte Buttons zu drücken, um Prozesse in einem elektronischen System in Gang zu setzen, soll es dann beispielsweise reichen, an die entsprechenden Symbole zu denken. So lassen sich einfache Funktionen wie Play/Pause, Vor und Zurück oder ähnliches recht einfach umsetzen. Das kann für verschiedene Anwendungen sinnvoll einsetzbar sein und Entwickler können diese mit Hilfe des Kits dann bald bauen und praktisch prüfen.
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