Kostenfalle ade: 1&1 ändert Berechnung von Konferenzdiensten
Der Anbieter 1&1 lenkt im Streit um die Berechnung von Einwahlen zu Konferenztools über Festnetznummern ein und wird diese in Zukunft nicht mehr gesondert berechnen. Verbraucherschützer hatten zuvor vor der Kostenfalle gewarnt.
Ganz egal, ob Kunden eine Festnetzflat mitgebucht hatten oder nicht: 1&1 stellte bisher Anrufe zu sogenannten Konferenztools mit auf die Rechnung. Für viele Kunden, die sich durch die Coronakrise im Home-Office in den letzten Wochen befanden, war das eine echte Überraschung, denn bei den Rufnummern handelt es sich um Festnetzanschlüsse, von denen wohl niemand eine gesonderte Berechnung erwartet hatte. Entsprechend liefen seit April etliche Beschwerden bei der Verbraucherschutzzentrale ein. Die Verbraucherschützer regierten entsprechend und warnten vor der Kostenfalle und suchten zudem das Gespräch mit Betroffenen und 1&1.
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"In den vergangenen Monaten wurden vor allem Konferenzdienste durch Homeoffice vermehrt genutzt. Diesem veränderten Nutzungsverhalten unserer Kunden tragen wir Rechnung, damit Ihnen in Zukunft keine Zusatzkosten entstehen", stellte nun ein 1&1-Mitarbeiter bei Twitter klar. Das ist eine positive Wende, auch wenn das nun mehrere Monate gedauert hat, bis diese Einsicht kam. Laut Verbraucherschutz war 1&1 mit der Berechnung einen Sonderweg gegangen, der von anderen Anbietern so nicht bekannt ist.
Einige Nutzer sollten dreistellige Summen für die Einwahl bei Konferenzdiensten zahlen. Was nun aus diesen Forderungen wird, ist bisher noch nicht bekannt.
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Berechnung beendet
Jetzt gibt es eine Änderung in dem Streit um die Kosten: 1&1 hat in der zurückliegenden Woche die zusätzliche Berechnung eingestellt. Das berichtet nun Caschy auf seiner Website. Auf der 1&1-Homepage war dazu kein Statement zu finden, doch wie ein Twitter-Nutzer entdeckt hatte, sind alle Informationen, die die Berechnung der Konferenz-Einwahlen zuvor festgelegt hatten, verschwunden."In den vergangenen Monaten wurden vor allem Konferenzdienste durch Homeoffice vermehrt genutzt. Diesem veränderten Nutzungsverhalten unserer Kunden tragen wir Rechnung, damit Ihnen in Zukunft keine Zusatzkosten entstehen", stellte nun ein 1&1-Mitarbeiter bei Twitter klar. Das ist eine positive Wende, auch wenn das nun mehrere Monate gedauert hat, bis diese Einsicht kam. Laut Verbraucherschutz war 1&1 mit der Berechnung einen Sonderweg gegangen, der von anderen Anbietern so nicht bekannt ist.
Einige Nutzer sollten dreistellige Summen für die Einwahl bei Konferenzdiensten zahlen. Was nun aus diesen Forderungen wird, ist bisher noch nicht bekannt.
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