Überwachungskameras verraten Abwesenheit von Wohnungsbesitzern
Immer häufiger versuchen Verbraucher ihre Wohnungen und Häuser mit Überwachungskameras sicherer zu machen. Sie könnten dabei aber eher das Gegenteil erreichen, da die Geräte potenziellen Einbrechern ungewollt wichtige Informationen liefern.
Eigentlich funktionieren die bestverkauften Systeme dieser Art recht einfach: Man stellt sie im Haushalt auf, verbindet sie mit dem WLAN und sorgt für eine Aktivierung, wenn man nicht zuhause ist. Dann springen die Systeme bei einer Bewegung im Sichtfeld an und übertragen einen Videostream in die Cloud und bei Bedarf auch direkt an das Smartphones des Wohnungsinhabers.
Sicherheitsforscher der Queen Mary University und der chinesischen Akademie der Wissenschaften haben sich mit den Systemen beschäftigt und kamen zu dem Ergebnis, dass die Kameras einem Einbrecher aber eher in die Karten spielen als für ein Mehr an Sicherheit zu sorgen. Und das nicht etwa, indem sich Angreifer in die Videostreams hacken und so nachschauen können, wie es im Inneren einer Wohnung aussieht.
Um den Traffic in WLANs einer Wohngegend so genau beobachten zu können, ist keine besondere Technik nötig, durchaus aber ein Stück technischer Sachverstand. Allerdings darf man auch damit rechnen, dass auf dem Schwarzmarkt in absehbarer Zeit Systeme zu bekommen sein werden, mit denen sich diese Überwachung automatisieren lässt. Eine Smartphone-App dürfte beispielsweise völlig ausreichen, um einen solchen Zweck zu erzielen.
Sicherheitsforscher der Queen Mary University und der chinesischen Akademie der Wissenschaften haben sich mit den Systemen beschäftigt und kamen zu dem Ergebnis, dass die Kameras einem Einbrecher aber eher in die Karten spielen als für ein Mehr an Sicherheit zu sorgen. Und das nicht etwa, indem sich Angreifer in die Videostreams hacken und so nachschauen können, wie es im Inneren einer Wohnung aussieht.
Automatisierung ist erwartbar
Es genügt völlig, dass man die WLAN-Aktivitäten in der Nähe eines gewünschten Hauses überwacht. Denn solange sich im Sichtfeld der Kameras nichts bewegt, übertragen sie auch keinen Videostream. Sie sind aber trotzdem aktiviert und tauschen zumindest regelmäßig einige Basisdaten mit ihrem Cloud-Service aus. Man kann also davon ausgehen, dass eine aktivierte WLAN-Verbindung, auf der längere Zeit keine größeren Datenmengen auftauchen, darauf hinweisen, dass eine kameraüberwachte Wohnung aktuell leer steht.Um den Traffic in WLANs einer Wohngegend so genau beobachten zu können, ist keine besondere Technik nötig, durchaus aber ein Stück technischer Sachverstand. Allerdings darf man auch damit rechnen, dass auf dem Schwarzmarkt in absehbarer Zeit Systeme zu bekommen sein werden, mit denen sich diese Überwachung automatisieren lässt. Eine Smartphone-App dürfte beispielsweise völlig ausreichen, um einen solchen Zweck zu erzielen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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