Inaktive Nutzer betroffen: Facebook leitet unerlaubt Daten an Dritte

Facebook hat es sich durch große Skandale selbst zu verdanken, einen üblen Ruf im Umgang mit Daten zu besitzen. Der wird jetzt wieder einmal deutlich bekräftigt: Durch einen "Fehler" waren persönliche Informa­tionen von inaktiven Nutzern an Dritte ... mehr... Facebook, Datenschutz, Logo, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Facebook Datenschutz Bildquelle: Gerd Altmann/CCC0 Facebook, Datenschutz, Logo, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Facebook Datenschutz Facebook, Datenschutz, Logo, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Facebook Datenschutz Gerd Altmann/CCC0

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*An den Kopf fass und sich über sich selbst schäm*
Hätte ich meine Accounts bei zahlreichen Internetforen und Streamingdiensten nicht an meinen Facebook Account geknüpft, hätte ich wohl schon lange mein Konto deaktivieren lassen. Früher oder später werde ich die wohl alle Einzel durchackern und von Facebook trennen müssen. Denke aber nicht, dass das bei allen ohne weiteres möglich ist. Und damit zeige ich genau diese Schwäche, die sich Facebook erhofft.
 
Welche "Pannen" sind denn nicht auf Nutzer zurückzuführen? Cambridge-Analytica war ja auch "Ja, ich erlaube Facebook, meine Freundesliste an dubiose Umfrage-App weiterzugeben" in Kombination mit "Datenempfänger liest öffentlich verfügbare Informationen zu Konten aus". Ich habe nie verstanden, wieso das facebook angelastet wurde.
 
@DRMfan^^: Die spannendere Frage wäre eigentlich ob Facebook / die Appanbieter nach 180 Tagen Inaktivität die Nutzerdaten löschen müssen.
 
Es wird mal langsam Zeit für Strafen in größeren Dimensionen. Bei natürlichen Personen in Deutschland geht es schließlich auch nach Tagessetzen, damit die Relation gewahrt bleibt und Strafen für sehr wohlhabene Menschen nicht "unspürbar" ausfallen und Personen mit geringerem Einkommen nicht auf Lebenszeit ruiniert sind. Für solche großen Konzerne wird es Zeit, Gesetze zu schaffen, die sich am Gewinn orentieren. Und dann auch ohne Limit. Sprich: Facebook beim nächsten Verstoß eine Strafe in Höhe eines gesamten Quartalsgewinnes aufbrummen, beim nächsten Verstoß 2 Quartale und beim dritten dann halt mal den Jahresgewinn. Dies sind dann halt mal 6-7 Milliarden für ein Quartal, aber das muss man ganz emotionslos betrachten. DAS würde Facebooke empfindlich treffen, aber nicht wirtschaftlich ruinieren. Auch kleine Firmen kommen in solche Situationen und müssen wenn's doof läuft, große Summen ans Finanzamt o.ä. nachzahlen.

Dies würde sofort zu einem Umdenken bei Facebook führen und ich wette danach gibt es keine so gravierenden Datenschutzverstöße mehr.
 
@EamesCharles: Nach DSGVO geht es bis zu 4 % des Jahresumsatzes.
 
@Robin01: Des Konzerns weltweit, wohlgemerkt - nicht der Deutschen GmbH oder so :D
 
Es war ein Fehler, ein reines Missverständnis alles halb so wild, bleibt mal locker ihr Facebooker
 
Da ich kein Faebook nutze stelle ich mal die Frage in den Raum ob es möglich ist seien Account bei diesem Konzern zu löschen?
Klar sind da noch Daten vorhanen, aber wenn man den Account UND die App lösche düfte eigentlich keine Daten mher fließen.
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