Trump will Fachkräfte nicht mehr ins Land lassen, IT-Firmen empört
US-Präsident Trump gerät derzeit immer mehr unter Druck, Coronakrise, schlechte wirtschaftliche Lage, Enthüllungen und Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt machen ihm immer mehr zu schaffen. Also greift Trump zu seinem einzigen "Trick": dem Einwanderungsstopp.
Für Trump ist Einwanderung seit jeher ein Allheilmittel, um von echten Problemen abzulenken. Und davon gibt es dieser Tage mehr als genug. Dennoch probiert es der US-Präsident erneut mit einer Maßnahme zum Thema. Doch diese ist sogar noch schlechter durchdacht als üblich (und das heißt etwas), denn Trump hat gestern temporär die Vergabe hunderttausender Arbeitsvisa gestoppt, die hochqualifizierte Fachkräfte ins Land geholt hätten.
Allerdings stellen nicht einmal Einwanderungskritiker die Immigration von Fachkräften in Frage, da Unternehmen in den USA und auch anderen westlichen Ländern diese dringend benötigen, um selbst wachsen zu können. Konkret sind vor allem Programmierer betroffen, wie die New York Times berichtet, geht es hier vor allem um den Visa-Typ H-1B. Neben Fachkräften wird dieses Visum auch von saisonalen Kräften im Gesundheitswesen, also Krankenhäusern, Studenten und Au-Pairs verwendet.
Hart trifft dieser Bann aber vor allem die IT-Industrie: Denn diese kann einerseits keine Fachkräfte anwerben, andererseits können die Konzerne ausländische Manager und Angestellte dadurch nicht länger in die USA holen, um sie dort einzusetzen. Schließlich sind auch Eheleute betroffen, deren Nicht-US-amerikanische Partner derzeit in den Vereinigten Staaten arbeiten.
Allerdings stellen nicht einmal Einwanderungskritiker die Immigration von Fachkräften in Frage, da Unternehmen in den USA und auch anderen westlichen Ländern diese dringend benötigen, um selbst wachsen zu können. Konkret sind vor allem Programmierer betroffen, wie die New York Times berichtet, geht es hier vor allem um den Visa-Typ H-1B. Neben Fachkräften wird dieses Visum auch von saisonalen Kräften im Gesundheitswesen, also Krankenhäusern, Studenten und Au-Pairs verwendet.
Hart trifft dieser Bann aber vor allem die IT-Industrie: Denn diese kann einerseits keine Fachkräfte anwerben, andererseits können die Konzerne ausländische Manager und Angestellte dadurch nicht länger in die USA holen, um sie dort einzusetzen. Schließlich sind auch Eheleute betroffen, deren Nicht-US-amerikanische Partner derzeit in den Vereinigten Staaten arbeiten.
Kritik von Microsoft und Co.
Es ist nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen gegen diese Entscheidung Sturm laufen. Brad Smith, President und Chefjurist von Microsoft schrieb auf Twitter: "Jetzt ist nicht die Zeit, unsere Nation von Talenten der Welt abzuschneiden oder Unsicherheit und Angst zu erzeugen. Einwanderer spielen eine wichtige Rolle in unserem Unternehmen und unterstützen die kritische Infrastruktur unseres Landes. Sie leisten einen Beitrag zu diesem Land zu einer Zeit, in der wir sie am dringendsten brauchen." Ähnlich äußerten sich auch Google, Facebook und Amazon.
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