Intel zittert: AMD bestätigt Zen 3 für 2020, bringt Ryzen 3000XT ab Juli

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AMD sah sich zuletzt mit einem Gerücht konfrontiert, das eine Verzögerung der nächsten Generation der Ryzen-CPUs, auch bekannt als Zen 3, ins Spiel brachte. Dies hat das Unternehmen im Zuge der Vorstellung der Ryzen 3000XT-Serie jedoch entschieden dementiert.

Zen 3 liegt im Zeitplan

Im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Pressevertretern, die für den Launch der Ryzen 3000XT-Serie einberufen worden war, bekräftigte AMD jüngst die zuvor bekannt gemachten Pläne: Die Markteinführung von Zen 3 wird noch 2020 erfolgen. Die Prozessoren auf Basis dieser neuen Mikroarchitektur werden außerdem genau wie aktuelle Ryzen-CPUs im 7-Nanometer (nm)-Verfahren gefertigt werden. Der Chiphersteller wird damit seinem Rivalen Intel im Markt für Desktop- und Notebook-Prozessoren keine Verschnaufpause geben. Schon jetzt können Intels Core i-CPUs der 10. Generation nur mit Mühe und Not sowie teils extrem hohem Energieverbrauch mit dem Besten von AMD mithalten.

Das Gerücht über eine Verschiebung von Zen 3 ins Jahr 2021 hinein war von Digitimes in Umlauf gebracht worden. Der taiwanische Branchendienst wollte erfahren habe, AMD habe aufgrund der hohen Leistung der aktuellen Ryzen 3000-Prozessoren und mangels eindrucksvoller Konkurrenz von Intel keine Eile mit der Einführung seiner nächsten CPU-Generation. Sogar ein geplanter Umstieg von 7nm auf die fortschrittlichere 5-nm-Technik für Zen 3 war kolportiert worden. Beides entpuppte sich nun als falsch.


Neue Ryzen 3000XT-Prozessoren

Jenseits der beruhigenden Erläuterungen für Marktbeobachter und Anleger präsentiert AMD in dieser Woche drei neue Ryzen 3000XT-CPUs auf Basis der inzwischen weiter gereiften Zen 2-Mikroarchitektur. Der Chiphersteller bezeichnet diese Modelle als Ryzen 9 3900XT, Ryzen 7 3800XT und Ryzen 5 3600XT. Offizieller Marktstart der Desktop-CPUs wird am 7. Juli 2020 sein.

Die Ryzen 3000XT-Reihe kann laut AMD von einem verbesserten 7-nm-Herstellungsprozess profitieren. Damit bieten die neuen Prozessoren etwas höhere Leistung bei gleichbleibender TDP (Thermal Design Power) als entsprechende Ryzen 3000-Modelle aufbieten.

Single-Thread-Performance auf Spitzenniveau

Das Leistungsplus der Ryzen 3000XT-Serie beziffert AMD mit lediglich vier Prozent bei Single-Thread-Operationen, also Berechnungen, die lediglich einen CPU-Kern auslasten. Dies wird durch eine Erhöhung der Taktfrequenz um 100 bis 200 Megahertz erreicht. Das ist nicht viel und für die allermeisten Anwender sicherlich kein Grund für ein Upgrade. Allerdings kann sich AMD eigenen Angaben nach mit dem Ryzen 9 3900XT so die Single-Thread-Leistungskrone vom Intel Core i9-10900K zurückerobern.

Für alle Interessenten an den Ryzen 3000XT-Prozessoren zwei abschließende Hinweise: Die neuen CPUs werden sich in jedes AM4-Motherboard einsetzen lassen, das die Ryzen 3000-CPUs unterstützt. Anders als bei bisherigen Topmodellen wird AMD in die Retail-Box des Ryzen 9 3900XT und des Ryzen 7 3800XT aber nicht länger einen Kühler packen. Grund hierfür ist laut offiziellen Angaben die Tendenz der Kunden in diesem Marktsegment, einen hochwertigen Kühler eines Drittanbieters zu kaufen. Dem Ryzen 5 3600XT wird hingegen ein OEM-Kühler beiliegen. Prozessor, Cpu, Chip, Amd, Gpu, Grafikkarte, AMD Navi, AMD Zen 2, Ryzen 3 Prozessor, Cpu, Chip, Amd, Gpu, Grafikkarte, AMD Navi, AMD Zen 2, Ryzen 3 AMD
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