"Privatsphäre-Browser" Brave jubelt Nutzern Affiliate-Links unter

Der Brave-Browser wurde 2016 in einer ersten Version gestartet, die Chromium-basierte Anwendung hat sich von Anfang an den Privatsphäre-Schutz auf die Fahnen geschrieben. Brave hat u. a. einen integrierten Ad-Blocker, wurde nun aber beim Manipulieren von Links erwischt. Brave wurde von Brendan Eich gegründet, dieser ist ein zweifellos prominenter Name. Eich gilt als Erschaffer der JavaScript-Programmiersprache und war auch Co-Gründer und Chef von Mozilla. Als Eich vor rund fünf Jahren Brave gegründet und angekündigt hat, waren die Vorschusslorbeeren also zweifellos vorhanden. Brave blockiert nicht nur Werbung, sondern auch Tracker. Das Geschäftsmodell von Brave, das mit einem eigenen Werbedienst arbeitet, war allerdings auch nicht unumstritten.

Links wurden ersetzt, um Provision zu bekommen

Nun gibt es erneut Kritik an Brave und dieses Mal wiegt diese ziemlich schwer: Denn der Browser wurde dabei erwischt, dass man Links "kapert" und in diese Affiliate-Codes einfügt. Der Blockchain-Experte David Gerard beschreibt das Ganze in einem Blogbeitrag (via Android Police), dabei werden vereinfacht erklärt normale Links automatisch mit Codes versehen, die Brave am "Ziel" eine Provision bringen. Konkret ging es hier um Links zur Kryptowährungsplattform Binance.

Affiliate-Links sind alles andere als ungewöhnlich und auch nicht per se böse, sie sollten aber nach Möglichkeit gekennzeichnet werden. Im Fall von Brave ist die Sache aber doppelt unangenehm, eben weil sich der Browser so sehr auf das Thema Privatsphäre fokussiert hat.

Viele Brave-Nutzer sehen das entsprechend als schweren Missbrauch des Vertrauens. Hinzu kommt, dass Eich die Sache mit seiner ersten Reaktion nicht unbedingt besser gemacht hat. Denn der Brave-Chef wollte in der Art des Versehens mit Affiliate-Links zunächst nichts Schlimmes erkennen, erst später sprach er von einem "Versehen", das die automatische Vervollständigung betraf.

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