Microsoft und Google verbessern gemeinsam die Rechtschreibprüfung
Microsoft hat vor einem Jahr angekündigt, dass man beim Edge-Browser auf die Chromium-Engine wechselt. Diese Änderung ist mittlerweile vollzogen und Microsoft erweist sich auch als guter "Mitarbeiter" am Open-Source-Arm des Projekts, da man eigene Entwicklungen beisteuert.
Vor einigen Jahren noch waren Microsoft und Google verfeindet, das lag aber vor allem am Redmonder Unternehmen und genauer gesagt dem damaligen Chef Steve Ballmer. Ergebnis waren diverse Kampagnen gegen den Suchmaschinenriesen, die bekannteste war "Scroogled", in der man (aggressiv) auf angebliche Privatsphäre-Verstöße hinwies.
Das ist seit dem Amtsantritt von Satya Nadella glücklicherweise Geschichte. Mehr als das: Google und Microsoft arbeiten in einigen Bereichen sogar zusammen. Dazu zählt vor allem Chromium, wo Microsoft - sicherlich auch aus Eigeninteresse - immer wieder Ideen und Entwicklungen beisteuert.
Hier checkt Hunspell...
...und hier Windows Spellcheck...
...die Unterschiede sind...
...gut erkennbar
Microsoft hat beim Thema Rechtschreibüberprüfung viele Jahre Erfahrung und die Integration der Spell Checking API der Redmonder ist sicherlich ein gute Sache. Konkret bedeutet das, dass der Support bzw. die Erkennung von URLs, Akronymen und Mail-Adressen verbessert wurde. Dazu kommt die Unterstützung zusätzlicher Sprachen und Dialekte sowie ein gemeinsam geteiltes Wörterbuch.
Wer den neuen Spellchecker, der mit Microsoft Edge 83 und Chrome 83 verfügbar ist, noch nicht sieht, der sollte bei Chrome "chrome://flags/" in die Adressleiste eingeben, dort "Use the Windows OS spell checker" suchen und aktivieren. In Edge ist er auch ohne Flag aktiviert, wenn man Version 83 hat, Einstellungen können über "edge://settings/languages" vorgenommen werden.
Download Microsoft Edge auf Chromium-Basis Download Google Chrome
Das ist seit dem Amtsantritt von Satya Nadella glücklicherweise Geschichte. Mehr als das: Google und Microsoft arbeiten in einigen Bereichen sogar zusammen. Dazu zählt vor allem Chromium, wo Microsoft - sicherlich auch aus Eigeninteresse - immer wieder Ideen und Entwicklungen beisteuert.
Hier checkt Hunspell...
...und hier Windows Spellcheck...
...die Unterschiede sind...
...gut erkennbar
Windows Spellcheck statt Hunspell
Aktuell hat Microsoft per Blogbeitrag bekannt gegeben, dass man mit dem Konzern aus Mountain View zusammengearbeitet habe, um die Rechtschreibprüfung zu verbessern. Konkret bedeutet das, dass Microsoft Edge und Google Chrome nicht länger auf die bisherige Open-Source-Software Hunspell setzen, sondern auf Windows Spellcheck.Microsoft hat beim Thema Rechtschreibüberprüfung viele Jahre Erfahrung und die Integration der Spell Checking API der Redmonder ist sicherlich ein gute Sache. Konkret bedeutet das, dass der Support bzw. die Erkennung von URLs, Akronymen und Mail-Adressen verbessert wurde. Dazu kommt die Unterstützung zusätzlicher Sprachen und Dialekte sowie ein gemeinsam geteiltes Wörterbuch.
Wer den neuen Spellchecker, der mit Microsoft Edge 83 und Chrome 83 verfügbar ist, noch nicht sieht, der sollte bei Chrome "chrome://flags/" in die Adressleiste eingeben, dort "Use the Windows OS spell checker" suchen und aktivieren. In Edge ist er auch ohne Flag aktiviert, wenn man Version 83 hat, Einstellungen können über "edge://settings/languages" vorgenommen werden.
Download Microsoft Edge auf Chromium-Basis Download Google Chrome
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