Mehr als Panne? Virgin Galactic-Raumflugzeug muss am Boden bleiben
Vor kurzem wurde bekannt, dass der Virgin Galactic SpaceShipTwo-Flug mit Firmengründer Richard Branson an Bord eine Fluganomalie zu verzeichnen hatte. Diese war wohl signifikanter als zunächst angenommen, denn das Raketenflugzeug muss bis auf Weiteres am Boden bleiben.
Die für Luft- und Raumfahrt zuständige US-Behörde Federal Aviation Administration (FAA) hat diese Woche einen Medienbericht bestätigt, wonach man den Virgin Galactic-Flug von Mitte Juli untersucht. Dieser sah auf den vom Unternehmen selbst gestreamten Live-Bildern wie aus dem Bilderbuch aus, doch offenbar kam das VSS Unity genannte Spezialflugzeug so weit vom Kurs ab, dass die FAA anordnete, dass weitere Flüge untersagt sind, bis man die Untersuchung abgeschlossen hat (via CNN).
Die FAA teilte dazu mit, dass das Unternehmen "das SpaceShipTwo-Raumschiff erst dann wieder in die Luft bringen darf, wenn die FAA den abschließenden Untersuchungsbericht genehmigt oder feststellt, dass die Probleme im Zusammenhang mit der Panne die öffentliche Sicherheit nicht beeinträchtigen".
Die besagte Panne hatte mit Warnlichtern zu tun, die bereits beim Aufstieg aufleuchteten: Diese deuteten nach einem Bericht des Magazins The New Yorker darauf hin, dass das Raumschiff beinahe nicht senkrecht genug aufstieg, um nach dem Erreichen des Weltraums mit genügend Schwung zurückgleiten zu können, um zu landen. Das hatte auch eine signifikante Kursabweichung zur Folge.
Virgin Galactic sieht das Ganze offiziell gelassen und teilte mit, dass das Flugverbot "keine Auswirkungen auf künftige Testflüge" habe. Ob das tatsächlich der Fall ist, kann man allerdings bezweifeln, denn der nächste Flug war noch für diesen Monat angesetzt. Das sollte auch die erste tatsächlich kommerzielle Mission mit Passagieren (drei italienische Piloten) sein, die dafür auch bezahlen.
Siehe auch: Virgin Galactic - Beim ersten Touristen-"Raumflug" gab es wohl Probleme
Die FAA teilte dazu mit, dass das Unternehmen "das SpaceShipTwo-Raumschiff erst dann wieder in die Luft bringen darf, wenn die FAA den abschließenden Untersuchungsbericht genehmigt oder feststellt, dass die Probleme im Zusammenhang mit der Panne die öffentliche Sicherheit nicht beeinträchtigen".
Die besagte Panne hatte mit Warnlichtern zu tun, die bereits beim Aufstieg aufleuchteten: Diese deuteten nach einem Bericht des Magazins The New Yorker darauf hin, dass das Raumschiff beinahe nicht senkrecht genug aufstieg, um nach dem Erreichen des Weltraums mit genügend Schwung zurückgleiten zu können, um zu landen. Das hatte auch eine signifikante Kursabweichung zur Folge.
Virgin Galactic sieht das Ganze offiziell gelassen und teilte mit, dass das Flugverbot "keine Auswirkungen auf künftige Testflüge" habe. Ob das tatsächlich der Fall ist, kann man allerdings bezweifeln, denn der nächste Flug war noch für diesen Monat angesetzt. Das sollte auch die erste tatsächlich kommerzielle Mission mit Passagieren (drei italienische Piloten) sein, die dafür auch bezahlen.
Schummeln und vertuschen?
Der Flug im Juli war in erster Linie ein PR-Event, der voller Theatralik und Pathos war. Virgin Galactic hat dabei auch geschummelt: So war etwa ein Video, das Richard Branson auf dem Fahrrad auf dem Weg zum Spaceport zeigt, voraufgezeichnet. Nachdem man erwischt wurde, teilte man gegenüber Reuters mit: "Wir bedauern den Fehler und die Verwirrung, die er verursacht haben könnte."Siehe auch: Virgin Galactic - Beim ersten Touristen-"Raumflug" gab es wohl Probleme
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