Trotz des Erfolgs von Microsoft Teams:
Skype bleibt und wird gepflegt
Im Zuge der Coronakrise hat Microsoft Teams einen Höhenflug erlebt, der Dienst ist auch seit einer Weile für Privatpersonen verfügbar. Beides hat zur Folge, dass sich viele fragen, ob die Fortführung von Skype überhaupt noch einen Sinn ergibt. Doch Microsoft versichert: Skype bleibt.
Teams ist ursprünglich aus Skype Teams hervorgegangen, mit Skype wollte sich Microsoft vor allem auf den Privatkundenbereich konzentrieren. Doch seit der Einführung der Möglichkeit, dass auch Privatpersonen Teams nutzen können, ist die Zukunft von Skype unsicher(er) geworden.
Dazu kommt, dass Microsoft den vor neun Jahren übernommenen Voice-over-IP-Pionier zuletzt eher stiefmütterlich behandelt und auch mit Redesigns nicht immer ein glückliches Händchen bewiesen hat. Derzeit ist nicht einmal klar, wie viele aktive Nutzer Skype tatsächlich noch hat. Denn die letzte dazu genannte Zahl sind 300 Millionen monatlich aktive Nutzer, diese stammt aber aus dem August 2015.
Dennoch hat Microsoft nun versichert, dass Skype bleibt und auch weiter gepflegt wird. Gegenüber VentureBeat sagte Jeff Teper, Corporate Vice President für Microsoft 365, dass man nicht vorhat, Skype auf das Abstellgleis zu schieben. Im Gegenteil: Laut Teper werde der Redmonder Konzern in Skype investieren und ihm neue Funktionen spendieren.
Die Koexistenz mehrerer ähnlicher Dienste ist für Teper auch kein Widerspruch. Er verwies hierzu auf Facebook und den Umstand, dass das soziale Netzwerk mit Instagram, Messenger und WhatsApp Tools im Angebot hat, die sich mehr oder weniger stark überschneiden und ähneln. Man möchte den Nutzern auch keine Migration von einem Tool zum anderen aufzwingen und werde auch weiterhin Skype-Nutzern "Liebe zeigen".
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Dazu kommt, dass Microsoft den vor neun Jahren übernommenen Voice-over-IP-Pionier zuletzt eher stiefmütterlich behandelt und auch mit Redesigns nicht immer ein glückliches Händchen bewiesen hat. Derzeit ist nicht einmal klar, wie viele aktive Nutzer Skype tatsächlich noch hat. Denn die letzte dazu genannte Zahl sind 300 Millionen monatlich aktive Nutzer, diese stammt aber aus dem August 2015.
Dennoch hat Microsoft nun versichert, dass Skype bleibt und auch weiter gepflegt wird. Gegenüber VentureBeat sagte Jeff Teper, Corporate Vice President für Microsoft 365, dass man nicht vorhat, Skype auf das Abstellgleis zu schieben. Im Gegenteil: Laut Teper werde der Redmonder Konzern in Skype investieren und ihm neue Funktionen spendieren.
Skype kann weiter (oder wieder?) wachsen
Microsoft ist und bleibt davon überzeugt, dass der VoIP-Dienst und Messenger weiter wachsen kann. Investitionen wird es also geben, mit Geld überschütten will man Skype angesichts der Teams-Zukunft aber auch nicht.Die Koexistenz mehrerer ähnlicher Dienste ist für Teper auch kein Widerspruch. Er verwies hierzu auf Facebook und den Umstand, dass das soziale Netzwerk mit Instagram, Messenger und WhatsApp Tools im Angebot hat, die sich mehr oder weniger stark überschneiden und ähneln. Man möchte den Nutzern auch keine Migration von einem Tool zum anderen aufzwingen und werde auch weiterhin Skype-Nutzern "Liebe zeigen".
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