Verivox Versicherungscheck: Verbraucherschützer gewinnen vor Gericht

Klage, Gericht, Gesetz, Urteil, Justitia Bildquelle: Pixabay
Ein neues Urteil gegen das Vergleichsportal Verivox soll die Verbraucher­rechte stärken: Es geht dabei um die Auswahl von Privathaft­pflicht­­ver­si­cherungen bei Verivox, die vom Portal eingeschränkt waren, ohne dass der Nutzer das gleich erkennen konnte. Der Verbraucherzentrale Bundes­verband hatte Klage eingereicht und Recht bekommen. Verivox verstößt nach der Auffassung der Richter am Land­gericht Heidel­berg (Az. 6 O 7/19) gegen das Versicherungsvertragsgesetz. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig. Verivox hat gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt, denn das Unternehmen ist der Ansicht, alle nötigen Kennzeichnungspflichten eingehalten und damit der Information der Kunden genüge getan zu haben. Infografik: Das machen die Deutschen im NetzDas machen die Deutschen im Netz Bei der Auswahl von Privathaft­pflicht­versicherungen bei Verivox wird nur eine einge­schränkte Auswahl an Versicherungen angezeigt - nämlich all jene Anbieter, die mit Verivox eine Provisionsvereinbarung abgeschlossen haben. Versicherungen, die das nicht getan haben, werden im Vergleichstest nicht aufgenommen. Für den Nutzer sind aber, nachdem er seinen Vergleich gestartet hat, keine Informationen dazu direkt zu finden. Die Verbraucher­zentrale war dem nach einigen Beschwerden nachgegangen und kritisierte dann, dass für Nutzer kaum erkennbar war, dass die Verivox-Empfehlungen auf einer derart einge­schränkten Marktauswahl basierten.

Informationen zu versteckt und ungenau

Lediglich hinter den Links "Teilnehmende Gesell­schaften" und "Verbraucher­infor­ma­tionen" fanden Nutzer weitere Details, die aber auch nicht ganz den Infor­ma­tionen ent­sprachen, die der Gesetz­geber vor­sieht. Als Kunde bekommt man eine Liste sowohl mit zahlenden in den Vergleich inte­grierten Versicherern als auch mit den nicht teil­nehmenden Gesell­schaften. Zudem erfolgte ein Hinweis, dass Verivox Provisionen für die Versicherungs­vermittlung erhält. Diese weiter­führenden Infor­mationen waren aber schlecht zu finden und auf der Angebots­seite ganz links unten versteckt.


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