Ex-Google-CEO Eric Schmidt kehrt dem Unternehmen ganz den Rücken
Der langjährige Google-CEO Eric Schmidt soll dem Unternehmen nach fast 20 Jahren nun komplett den Rücken gekehrt haben - und zwar bereits im Februar. Das geht aus Medienberichten hervor, Schmidt selbst hat sich noch nicht geäußert.
Eric Schmidt war von 2001 bis 2011 CEO von Google und bekannt dafür, dass er in den ersten Jahren des Unternehmens das Suchmaschinen-Startup von einem kleinen, unorganisiertem Team zu einem Weltkonzern brachte. Nun soll Schmidt, wohl aus Interessenskonflikten, auch seinen letzten Posten in dem vor einigen Jahren gegründeten Alphabet-Mutterkonzern verlassen haben. Das berichtet das Online-Magazin CNET und verweist dabei auf interne Quellen. "Wie sich jetzt herausstellte, hat er das Unternehmen bereits verlassen", schreibt CNET.
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Aktuell sei Schmidt demnach eingespannt für Projekte der US-Regierung und des Verteidigungsministeriums und hat nun seit kurzem auch noch eine neue Rolle als Vorsitzender einer New Yorker Kommission inne, die sich mit der Modernisierung der Internet-, Fernlern- und Telegesundheitsangebotes des Bundesstaates als Teil der Hilfsmaßnahmen nach dem Coronavirus befasst. Dass dies als Interessenskonflikt gesehen werden kann, ist klar. Schon jetzt gibt es immer mehr Stimmen in der Politik, die vor zu großem Einfluss von Google (und anderen großen Tech-Konzernen) warnen.
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Aktuell sei Schmidt demnach eingespannt für Projekte der US-Regierung und des Verteidigungsministeriums und hat nun seit kurzem auch noch eine neue Rolle als Vorsitzender einer New Yorker Kommission inne, die sich mit der Modernisierung der Internet-, Fernlern- und Telegesundheitsangebotes des Bundesstaates als Teil der Hilfsmaßnahmen nach dem Coronavirus befasst. Dass dies als Interessenskonflikt gesehen werden kann, ist klar. Schon jetzt gibt es immer mehr Stimmen in der Politik, die vor zu großem Einfluss von Google (und anderen großen Tech-Konzernen) warnen.
Letzten Posten aufgegeben
Eric Schmidt war seit Anfang 2018 nur noch als "technischer Berater in wissenschaftlichen und technologischen Fragen" tätig, nachdem er zuvor schon seine siebenjährige Amtszeit als Vorstandsvorsitzender von Google und dann beim Mutterkonzern Alphabet beendet hatte. Bisher gibt es keine offizielle Mitteilung von Alphabet oder von Eric Schmidt, die bestätigt, dass er nun ausgeschieden ist. CNET bekam auf Nachfrage zu dem Bericht bislang auch keine Antwort.Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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