Hack the Pentagon: Ex-Google-Chef Schmidt wird Verteidigungsberater
Eric Schmidt, Ex-Google Chef und Vorstandsvorsitzender bei Alphabet, wird offizieller Berater des Pentagon. Schmidt soll in Zukunft dem US-Verteidigungsministerium beibringen, wie man mit typischen Arbeits- und Denkweisen des Silicon Valley frischen Wind in die Regierungsarbeit bringt.
Das dazu neu gegründete "Defense Innovation Advisory Board" wird von Schmidt geleitet und direkt dem Verteidigungsminister Ash Carter unterstehen. Während der RSA "Cyber Security Conference" in San Francisco kündigte Carter das neue Engagement an, mit dem die Regierung zum einen näher am Puls der Technik rücken will, zum anderen aber auch wichtige Sympathiepunkte in der Bevölkerung gutmachen möchte.
Infografik: Sicherheitsrisiko Software
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Entwickler und Sicherheitsforscher sind dabei aufgefordert, die staatliche Sicherheit durch das Melden von Schwachstellen und Sicherheitslücken zu fördern. Aus der freien Wirtschaft kennt man solche Programme schon seit langem. Viele Unternehmen zahlen für gemeldete Sicherheitsprobleme Geld, so will es auch das Verteidigungsministerium in Zukunft machen. Neben Geld soll es auch anderweitige Belohnungen geben, schriebt Reuters, doch dazu weiß man noch nichts konkretes. Denkbar wären natürlich Jobangebote und Auftragsvergaben.
Mehr dazu: Prestige-Projekt: Pentagon rüstet 4 Mio. Rechner auf Windows 10 um
Kreative Denker-Runde
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters will das Pentagon mit der neuen Initiative "die hellsten Köpfe" zusammenbringen, die sich auf Innovationen spezialisiert haben. Neben Carter und Schmidt sollen noch weitere bisher nicht genannte Firmenchefs aus dem Silicon Valley daran teilhaben.Unterkühltes Verhältnis
Die Beziehung zwischen dem Silicon Valley und dem Pentagon war dabei in den vergangenen 20 Jahren eher unterkühlt. Die Regierung bemühte sich kaum um Kommunikation und die technikbegeisterten Kreativen im Valley interessierten sich kaum für die Regierungsarbeiten. Nun will man Brücken schaffen.Pentagon bekommt Bug-Bounty-Programm
Eine erste Idee, wie man sie seit Jahren im Silicon Valley nutzt, wird das Pentagon dabei schon bald angehen: Es geht um ein Bug-Bounty-Programm unter dem Namen "Hack the Pentagon".Siehe auch: US-Militär will Exploits kaufen und bringt so viele Nutzer in Gefahr
Entwickler und Sicherheitsforscher sind dabei aufgefordert, die staatliche Sicherheit durch das Melden von Schwachstellen und Sicherheitslücken zu fördern. Aus der freien Wirtschaft kennt man solche Programme schon seit langem. Viele Unternehmen zahlen für gemeldete Sicherheitsprobleme Geld, so will es auch das Verteidigungsministerium in Zukunft machen. Neben Geld soll es auch anderweitige Belohnungen geben, schriebt Reuters, doch dazu weiß man noch nichts konkretes. Denkbar wären natürlich Jobangebote und Auftragsvergaben.
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