Kassen klingeln richtig: Videospiele sind goldenes Corona-Produkt
Die Corona-Pandemie sorgt für viele wirtschaftliche Verlierer, aber es gibt auch Branchen, die einen wahren Krisen-Boom erleben. Zu den echten Profiteuren zählen die großen Game-Publisher. Sowohl EA als auch Activision machen dank fleißiger Spieler richtig Kasse.
Wie Activision in seinem Quartalsbericht mitteilt, kann man in den ersten drei Monaten des Jahres auf durchschnittlich 407 Millionen monatlich aktive Nutzer über das gesamte Spielangebot hinweg verweisen. Der größte Anteil entfällt dabei mit 273 Millionen weiterhin auf die Sparte "King", unter der alle Spiele der "Candy Crush"-Familie zusammengefasst sind. Das Wachstum liegt hier im März im zweistelligen Bereich. "Innerhalb des Franchise spielte die Community mehr Spielrunden als in jedem anderen Quartal seit der Übernahme von King durch Activision Blizzard." Großen Zuwachs brachte außerdem Call of Duty: Warzone, hier gibt der Publisher aber nur die Gesamtzahl von 60 Millionen Spielern an.
Zu guter Letzt kann auch Blizzard weiter auf steigende Nutzerzahlen verweisen. "Jedes der wichtigsten Franchises von Blizzard verzeichnete im März einen Anstieg der monatlich aktiven Nutzer im Vergleich zum Vormonat, was auf den Rückenwind durch die Ausgangsbeschränkungen zurückzuführen war", so der Konzern. All diese Faktoren führen zu einem Quartalsgewinn von umgerechnet 466 Millionen Euro, der Umsatz lag bei 1,66 Milliarden Euro. Damit kann man die Erwartung für das erste Quartal des Jahres deutlich übertreffen. "Die Geschäftsdynamik beschleunigt sich im April weiter", so Blizzard.
Im Lockdown wird das Gaming zum zentralen Werkzeug der Unterhaltung
Dass die in vielen Ländern geltenden Ausgangsbeschränkungen dazu führen, dass sich die millionenfach auf die eigenen vier Wände beschränkten Menschen entsprechende Beschäftigungen suchen, leuchtet ein. Gamer haben in dieser Krisenzeit einen klaren Vorteil: Ihr Hobby war von jeher meist mit dem Verbleib vor dem heimischen Rechner verbunden. Die Corona-Krise sorgt dafür, dass sich die vermehrte Hingabe zu Gaming auch in den Quartalszahlen der großen Publisher niederschlägt.Wie Activision in seinem Quartalsbericht mitteilt, kann man in den ersten drei Monaten des Jahres auf durchschnittlich 407 Millionen monatlich aktive Nutzer über das gesamte Spielangebot hinweg verweisen. Der größte Anteil entfällt dabei mit 273 Millionen weiterhin auf die Sparte "King", unter der alle Spiele der "Candy Crush"-Familie zusammengefasst sind. Das Wachstum liegt hier im März im zweistelligen Bereich. "Innerhalb des Franchise spielte die Community mehr Spielrunden als in jedem anderen Quartal seit der Übernahme von King durch Activision Blizzard." Großen Zuwachs brachte außerdem Call of Duty: Warzone, hier gibt der Publisher aber nur die Gesamtzahl von 60 Millionen Spielern an.
Zu guter Letzt kann auch Blizzard weiter auf steigende Nutzerzahlen verweisen. "Jedes der wichtigsten Franchises von Blizzard verzeichnete im März einen Anstieg der monatlich aktiven Nutzer im Vergleich zum Vormonat, was auf den Rückenwind durch die Ausgangsbeschränkungen zurückzuführen war", so der Konzern. All diese Faktoren führen zu einem Quartalsgewinn von umgerechnet 466 Millionen Euro, der Umsatz lag bei 1,66 Milliarden Euro. Damit kann man die Erwartung für das erste Quartal des Jahres deutlich übertreffen. "Die Geschäftsdynamik beschleunigt sich im April weiter", so Blizzard.
EA macht auch fröhlich Kasse
Der Publisher EA zeigt sich bei der Verkündung der Quartalszahlen ähnlich euphorisch. Durch die starken Zahlen des letzten Quartals sieht man sich in dem Kurs bestätigt, Spiele vor allem als Live-Service zu realisieren. In den letzten drei Monaten haben dabei vor allem die Titel FIFA 2020, Madden NFL 20, Apex Legends, Star Wars Jedi: Fallen Order und Die Sims 4 zu der guten wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Der Umsatz von Januar bis März liegt umgerechnet bei rund 1,2 Milliarden Euro, lediglich 155 Millionen Euro wurden dabei mit nicht-digitalen Verkäufen erzielt. Der Quartalsgewinn hat sich im Jahresvergleich mit umgerechnet 377 Millionen Euro fast verdoppelt.
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