Hubble wird 30: Spektakuläre Perspektiven zum Jubiläum
Hubble hat unseren Blick auf das Universum und unseren Platz darin grundlegend verändert. Jetzt konnte das Weltraumteleskop seinen 30. Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass gibt es eine faszinierende Jubiläums-Aufnahme und Infos zur Zukunft des Teleskops.
Die Jubiläums-Aufnahme zum 30. Geburtstag von Hubble (NASA, ESA, STScI)
"Hubble hat uns atemberaubende Einblicke in das Universum geliefert, von nahe gelegenen Planeten bis zu den entferntesten Galaxien, die wir bisher gesehen haben", sagte Thomas Zurbuchen, Associate Administrator für Wissenschaft am NASA-Hauptsitz in Washington, DC. "Seine spektakulären Bilder haben jahrzehntelang die Fantasie erweckt und werden die Menschheit auch in den kommenden Jahren inspirieren."
Gestartet am 24.04.1990...
...seit 25.04.1990 im Orbit
Zu den wichtigsten wissenschaftlichen Errungenschaften, die dank Hubble möglich wurden, zählt die genaue Messung der Expansions- und Beschleunigungsrate des Universums. Dank Hubble wissen wir auch, dass schwarze Löcher in fast allen Galaxien eine zentrale Rolle spielen. Das Weltraumteleskop hatte es darüber hinaus erstmals möglich gemacht, tief in der Zeit zurückzublicken und die Geburt und Entwicklung von Sternen und Galaxien am Anfang des Universums zu beobachten.
Dabei ist Hubble immer noch nicht am Ende seiner Mission angekommen. Dank fünf Service-Missionen - zuletzt im Jahr 2009 - befindet sich das Teleskop in gutem technischen Zustand - nicht ohne die einen oder anderen Probleme. Aktuell geht man davon aus, dass Hubble auch noch mindestens das nächste Jahrzehnt weiter in Betrieb bleiben kann, wenn es zu keinen gravierenden technischen Ausfällen kommt. Die NASA schätzt, dass das Teleskop durch das kontinuierliche Absinken des Orbits dann rund 2037 in die Erdatmosphäre eintreten wird und verglüht.
Von der Geburt von Galaxien bis hin zu schwarzen Löchern
Vor 30 Jahren, am 24. April 1990 war Hubble vom Kennedy Space Center in Florida an Bord des Space-Shuttle Discovery zusammen mit fünf Astronauten gestartet. Einen Tag später war das Weltraumteleskop an seinem Platz im Erdorbit angekommen - und musste wegen eines Konstruktionsfehlers mit einer weiteren Mission erst einmal eine Sehhilfe erhalten. Nach Überwindung dieser anfänglichen Hürden konnte Hubble schnell alle Hoffnungen erfüllen und lieferte die spektakulärsten Aufnahmen, die die Menschheit je vom Universum zu sehen bekommen hatte.
Die Jubiläums-Aufnahme zum 30. Geburtstag von Hubble (NASA, ESA, STScI)
"Hubble hat uns atemberaubende Einblicke in das Universum geliefert, von nahe gelegenen Planeten bis zu den entferntesten Galaxien, die wir bisher gesehen haben", sagte Thomas Zurbuchen, Associate Administrator für Wissenschaft am NASA-Hauptsitz in Washington, DC. "Seine spektakulären Bilder haben jahrzehntelang die Fantasie erweckt und werden die Menschheit auch in den kommenden Jahren inspirieren."
Gestartet am 24.04.1990...
...seit 25.04.1990 im Orbit
Zu den wichtigsten wissenschaftlichen Errungenschaften, die dank Hubble möglich wurden, zählt die genaue Messung der Expansions- und Beschleunigungsrate des Universums. Dank Hubble wissen wir auch, dass schwarze Löcher in fast allen Galaxien eine zentrale Rolle spielen. Das Weltraumteleskop hatte es darüber hinaus erstmals möglich gemacht, tief in der Zeit zurückzublicken und die Geburt und Entwicklung von Sternen und Galaxien am Anfang des Universums zu beobachten.
Noch einige Jahre vor sich
Bis zu seinem 30. Geburtstag konnte Hubble über 1.4 Millionen Beobachtungen durchführen und hat Wissenschaftler bis heute mit Material für über 17.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen versorgt - dies macht es zum produktivste Weltraumobservatorium der Geschichte. Die bisher gesammelten Daten werden Astronomen noch über Generationen beschäftigen.Dabei ist Hubble immer noch nicht am Ende seiner Mission angekommen. Dank fünf Service-Missionen - zuletzt im Jahr 2009 - befindet sich das Teleskop in gutem technischen Zustand - nicht ohne die einen oder anderen Probleme. Aktuell geht man davon aus, dass Hubble auch noch mindestens das nächste Jahrzehnt weiter in Betrieb bleiben kann, wenn es zu keinen gravierenden technischen Ausfällen kommt. Die NASA schätzt, dass das Teleskop durch das kontinuierliche Absinken des Orbits dann rund 2037 in die Erdatmosphäre eintreten wird und verglüht.
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