Hubble: Umschalten auf anderen Speicher-Chip ist nicht so leicht
Die Ingenieure der NASA sind bisher mit ihrem Versuch gescheitert, das Weltraum-Teleskop Hubble wieder in Betrieb zu nehmen. Der Fehler, der das System in die Knie zwang, versteckt sich offenbar besser als man anfangs dachte.
Der Anfangsverdacht hat sich inzwischen bestätigt: Als Hubble am 13. Juni nach dem Auftreten eines Bugs automatisch in einen Sicherheits-Modus wechselte, ging man bereits davon aus, dass ein Speicher-Modul nicht mehr richtig funktioniert. Anfangs dachte man noch, dass sich das Problem lösen lässt, indem man einen der mehrfach vorhandenen Redundanz-Modi verwendet, doch stellte sich das inzwischen als nicht so einfach heraus.
Der betroffene Payload-Computer ist dafür zuständig, die Zusammenarbeit der verschiedenen wissenschaftlichen Instrumente zu steuern - ohne ihn geht also gar nichts. Daher kommt für diese Aufgabe ein NASA Standard Spacecraft Computer-1 (NSSC-1) zum Einsatz, der unter anderem über vier Speichermodule verfügt, von denen im laufenden Betrieb nur eines genutzt wird. Die übrigen drei dienen als Ersatz-Chips, für den Fall, dass es zu solchen Fehlern kommt, wie man ihn jetzt bewältigen muss.
Alle Beteiligten hoffen allerdings, dass es weitergehen kann. Denn die Kern-Komponenten für die wissenschaftliche Arbeit sind weiterhin in guter Verfassung. Und zahlreiche Forschungsteams warten darauf, Beobachtungszeiten auf dem System zu bekommen. Denn Hubble ist trotz seines Alters noch immer eines der wichtigsten und flexibelsten Instrumente, das die Astronomen im Orbit haben.
Der betroffene Payload-Computer ist dafür zuständig, die Zusammenarbeit der verschiedenen wissenschaftlichen Instrumente zu steuern - ohne ihn geht also gar nichts. Daher kommt für diese Aufgabe ein NASA Standard Spacecraft Computer-1 (NSSC-1) zum Einsatz, der unter anderem über vier Speichermodule verfügt, von denen im laufenden Betrieb nur eines genutzt wird. Die übrigen drei dienen als Ersatz-Chips, für den Fall, dass es zu solchen Fehlern kommt, wie man ihn jetzt bewältigen muss.
Tests laufen
Allerdings ist es bisher nicht gelungen, auf einen der Backup-Chips umzuschalten. Warum dies so ist, kann noch niemand genau sagen. Aktuell führt das Operating-Team bei der NASA verschiedenste Tests durch und sammelt weitergehende Informationen. Auf dieser Grundlage will man dann neue Strategien entwickeln. Allerdings geht man dabei auf Nummer sicher und nannte vorerst noch keinen Zeitrahmen, in dem man das Teleskop wieder in Betrieb bekommen möchte.Alle Beteiligten hoffen allerdings, dass es weitergehen kann. Denn die Kern-Komponenten für die wissenschaftliche Arbeit sind weiterhin in guter Verfassung. Und zahlreiche Forschungsteams warten darauf, Beobachtungszeiten auf dem System zu bekommen. Denn Hubble ist trotz seines Alters noch immer eines der wichtigsten und flexibelsten Instrumente, das die Astronomen im Orbit haben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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