Beweis für den Pro-Zusatz beim iPad: Apple bringt Xcode auf iOS

Apple, Tastatur, Tablets, ipad pro, Cover, iPadOS, Apple Pencil, Smart Keyboard Bildquelle: Dennis Brendel / Unsplash
Es gibt Programmierer, die sich außerhalb der kargen Eleganz reiner Text-Umgebungen nicht besonders wohl fühlen. Und es gibt jene, die gern die Vorzüge modernerer Oberflächen mitnehmen - für diese soll nun Xcode auf iOS kommen. Offiziell ist wie so oft, wenn es um Apple geht, noch nichts. Doch gibt es Hinweise darauf, dass der Computerkonzern aus Cupertino seine Entwicklungsumgebung zukünftig nicht mehr nur auf MacOS, sondern auch auf der mobilen iOS-Plattform bereitstellen wird. Öffentlich gemacht wurde das Thema derzeit unter anderem durch Jon Prosser, den Betreiber des YouTube-Kanals Front Page Tech, der sich zuletzt mehrfach als recht gut informiert über die Vorgänge bei Apple zeigte.

Das wahrscheinlichste Szenario besteht darin, dass das Unternehmen Xcode für das iPad Pro bereitstellen will. Das wäre nur konsequent, da Apple sein Tablet ja eben als Gerät für die professionelle Nutzung etablieren will, mit dem sich problemlos ein Notebook ersetzen lässt. Damit dies geschieht, muss natürlich auch entsprechende Software auf dem System zur Verfügung stehen - möglichst über die bereits verfügbaren Office-Applikationen hinaus.


Auch auf dem iPhone?

In der Mac-Szene kommt es immer wieder zu dem Punkt, an dem eine Seite behauptet, dass man mit dem iPad eigentlich alle alltäglichen Aufgaben erledigen kann und die Gegenseite schlicht die Frage stellt: "Läuft Xcode?" Denn dies wird oft genug als Gradmesser gesehen, ob die Tablet-Plattform wirklich mehr sein kann als nur ein Gaming- und Entertainment-Gerät. Demnächst könnte es also sein, dass sich diese Frage mit Ja beantworten ließe.

Spannend dürfte dann werden, wie weit die Unterstützung geht. Recht wahrscheinlich dürfte Xcode für das iPadOS auch auf den anderen Apple-Tablets laufen. Möglicherweise aber auch auf dem iPhone. Hier dürften richtige Programmierarbeiten zwar nicht besonders gut funktionieren, doch für Tests und die Durchsicht von Codes unterwegs wäre das Smartphone durchaus geeignet.

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