Raspberry Pi: 5-Euro-Rechner dient als Herz von Beatmungsmaschinen
Die Macher des Bastler-Computers Raspberry Pi haben die Fertigung bestimmter Modelle jüngst kräftig gesteigert, weil sie teilweise zum Bau günstiger Beatmungsmaschinen verwendet werden sollen. Gleich mehrere Projekte arbeiten daran, den ultrabilligen Raspberry Pi Zero entsprechend zu nutzen.
Wie Tom's Hardware im Gespräch mit Eben Upton, Gründer und Chef der Raspberry Pi Foundation, erfuhr, ist die Nachfrage an praktisch allen Varianten des Raspberry Pi in den letzten Wochen deutlich gestiegen, weil viele Käufer versuchen, Projekte auf Basis der kleinen, vielseitig einsetzbaren Systeme umzusetzen. Meist geht es dabei um die Verwendung für Bastelprojekte und den Einsatz im Bereich des Remote-Unterrichts.
Gerade der für nur rund fünf Euro erhältliche Raspberry Pi Zero spielt aber eine ganz besondere Rolle. Er bildet laut Upton einen Teil von mehreren Projekten, bei denen es um die Entwicklung günstiger Beatmungsgeräte für den Einsatz im Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19, die vom neuartigen Coronavirus verursacht wird. Das kleine Board soll dabei als Steuereinheit eingesetzt werden und vor allem eine günstige Alternative zu den teuren Lösungen etablierter Hersteller sein.
Das Interesse an dem Kleinst-Rechner ist vor allem auch deshalb groß, weil die Leistung des Pi Zero für ein zumindest aus Sicht der benötigten Fähigkeiten vollkommen auszureichen scheint. So verfügt die Platine über einen einkernigen Broadcom BCM2835 SoC, der mit einem Gigahertz arbeitet und mit einem halben Gigabyte Arbeitsspeicher auskommt.
Upton geht davon aus, dass der Raspberry Pi Zero und die anderen Modelle durchaus in der Lage sind, die Steuerung von Ventilen für die Zu- und Abführung von Sauerstoff, anderer Komponenten und die Anzeige einer einfachen Benutzeroberfläche zu übernehmen. In Kolumbien wird seit kurzem die Erprobung eines Beatmungssystem vorbereitet, das auf Basis eines Raspberry Pi entwickelt wurde, wobei ein Design als Grundlage dient, das von einem amerikanischen Ingenieur stammt, der eigentlich auf Robotik spezialisiert ist.
Siehe auch: Raspberry Pi 4B: Dauerhafte Preissenkung der Version mit 2 GB RAM
Gerade der für nur rund fünf Euro erhältliche Raspberry Pi Zero spielt aber eine ganz besondere Rolle. Er bildet laut Upton einen Teil von mehreren Projekten, bei denen es um die Entwicklung günstiger Beatmungsgeräte für den Einsatz im Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19, die vom neuartigen Coronavirus verursacht wird. Das kleine Board soll dabei als Steuereinheit eingesetzt werden und vor allem eine günstige Alternative zu den teuren Lösungen etablierter Hersteller sein.
Leistung reicht wohl ohne weiteres für einfache Beatmungsgeräte aus
Aktuell bestehen gewisse Engpässe bei der Verfügbarkeit der Pi Zero-Modelle, doch die Entwickler haben bereits begonnen, gegenzusteuern, um im zweiten Quartal 2020 immerhin 250.000 Raspberry Pi Zero zu produzieren. Diese kommen unter anderem in Kolumbien zum Einsatz, wo man versucht, günstige Beatmungssysteme auf ihrer Basis zu bauen.Das Interesse an dem Kleinst-Rechner ist vor allem auch deshalb groß, weil die Leistung des Pi Zero für ein zumindest aus Sicht der benötigten Fähigkeiten vollkommen auszureichen scheint. So verfügt die Platine über einen einkernigen Broadcom BCM2835 SoC, der mit einem Gigahertz arbeitet und mit einem halben Gigabyte Arbeitsspeicher auskommt.
Upton geht davon aus, dass der Raspberry Pi Zero und die anderen Modelle durchaus in der Lage sind, die Steuerung von Ventilen für die Zu- und Abführung von Sauerstoff, anderer Komponenten und die Anzeige einer einfachen Benutzeroberfläche zu übernehmen. In Kolumbien wird seit kurzem die Erprobung eines Beatmungssystem vorbereitet, das auf Basis eines Raspberry Pi entwickelt wurde, wobei ein Design als Grundlage dient, das von einem amerikanischen Ingenieur stammt, der eigentlich auf Robotik spezialisiert ist.
Siehe auch: Raspberry Pi 4B: Dauerhafte Preissenkung der Version mit 2 GB RAM
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