Apple und Google arbeiten zusammen an "Corona-Kontakte-Tracking"
Die Technologie-Riesen Apple und Google haben bekannt gegeben, dass sie gemeinsam an einer Art Warn-Funktion arbeiten, mit der Nutzer informiert werden können, wenn sie mit einem Corona-Infizierten in Kontakt gekommen sind. Das Ganze soll vollkommen anonymisiert laufen.
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Apple und Google arbeiten dabei an einer umfassenden Lösung, die die Arbeit von Gesundheitsbehörden weltweit unterstützen soll.
Es geht dabei um die Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu Erkrankten. Sobald jemand positiv auf das Coronavirus getestet wird ist es sehr wichtig, seine Kontakte nachzuvollziehen und entsprechend zur weiteren Eindämmung womöglich angesteckte Personen in häusliche Quarantäne zu bringen. Mit Hilfe von Smartphones, die aktuell zu über 90 Prozent mit einem Betriebssystem von Google oder Apple laufen, ist eine Analyse der Kontakte verhältnismäßig sicher durchzuführen.
Laut den Planungen werden zunächst keine persönlichen Daten benötigt. Jedes Smartphone hat eine ID, mit der es identifizierbar ist. Durch die neue Schnittstelle soll es nachvollziehbar werden, welche ID wann mit welcher anderen ID in Kontakt kam. Google und Apple werden aber weder persönliche Daten speichern noch auswerten, dafür sollen offizielle Apps der staatlichen Behörden und dann auch nur mit dem direkten Einverständnis der Nutzer (Opti-In-Verfahren) ermächtigt werden.
Diese offiziellen Apps werden den Benutzern über ihre jeweiligen App-Stores zum Download zur Verfügung stehen.
Zudem soll eine auf Bluetooth-basierende Plattform zur Nachverfolgung von Kontakten entstehen. Datenschutz, Transparenz und Zustimmung des Nutzers sind die wichtigsten Faktoren, die beide Konzerne garantieren wollen.
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Nachverfolgung von Kontaktpersonen
In einer gemeinsamen Erklärung haben Apple und Google bekannt gegeben, wie weit ihre Arbeiten an einem Warnsystem in der Corona-Pandemie bereits sind: Schon im kommenden Monat wollen die beiden normalerweise rivalisierenden Unternehmen eine Schnittstelle veröffentlichen, mit denen iOS- und Android-Smartphones sich austauschen können.Apple und Google arbeiten dabei an einer umfassenden Lösung, die die Arbeit von Gesundheitsbehörden weltweit unterstützen soll.
Es geht dabei um die Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu Erkrankten. Sobald jemand positiv auf das Coronavirus getestet wird ist es sehr wichtig, seine Kontakte nachzuvollziehen und entsprechend zur weiteren Eindämmung womöglich angesteckte Personen in häusliche Quarantäne zu bringen. Mit Hilfe von Smartphones, die aktuell zu über 90 Prozent mit einem Betriebssystem von Google oder Apple laufen, ist eine Analyse der Kontakte verhältnismäßig sicher durchzuführen.
Laut den Planungen werden zunächst keine persönlichen Daten benötigt. Jedes Smartphone hat eine ID, mit der es identifizierbar ist. Durch die neue Schnittstelle soll es nachvollziehbar werden, welche ID wann mit welcher anderen ID in Kontakt kam. Google und Apple werden aber weder persönliche Daten speichern noch auswerten, dafür sollen offizielle Apps der staatlichen Behörden und dann auch nur mit dem direkten Einverständnis der Nutzer (Opti-In-Verfahren) ermächtigt werden.
Zwei Ideen werden verfolgt
Da COVID-19 durch die unmittelbare Nähe zu den betroffenen Personen übertragen werden kann, haben die Gesundheitsbehörden die Ermittlung von Kontaktpersonen als wichtiges Instrument zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 erkannt, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Apple und Google. Entsprechend war für beide klar, dass sie dort einen einfachen Beitrag beisteuern können. Zunächst werden beide Unternehmen im Mai APIs veröffentlichen, die die Interoperabilität zwischen Android- und iOS-Geräten unter Verwendung von Apps der Gesundheitsbehörden ermöglichen.Diese offiziellen Apps werden den Benutzern über ihre jeweiligen App-Stores zum Download zur Verfügung stehen.
Zudem soll eine auf Bluetooth-basierende Plattform zur Nachverfolgung von Kontakten entstehen. Datenschutz, Transparenz und Zustimmung des Nutzers sind die wichtigsten Faktoren, die beide Konzerne garantieren wollen.
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