Xerox bekommt Kriegskapital:
Ist HP nicht willig, so brauch ich Gewalt
Die Ablehnung des Übernahmeangebotes durch den HP-Aufsichtsrat sorgt keinesfalls dafür, dass Xerox sich schmollend zurückziehen würde. Denn es gibt ja immer noch die Option, ein unwilliges Unternehmen mit einer feindlichen Übernahme zu bekommen.
Daher läuft die Arbeit an der Finanzierung des Projektes weiter. Und wie man nun mitteilte, habe man die Zusage zu 24 Milliarden Dollar bereits in der Tasche. Insgesamt will Xerox 33,5 Milliarden Dollar für den Kauf aufbringen, der übrige Betrag sollte sich aber stemmen lassen, wenn erst einmal der größte Teil abgesichert ist. Endsprechend zuversichtlich zeigt man sich bei dem Büromaschinenkonzern.
Bei HP hatte man sich geweigert, auf ein Übernahmeangebot einzugehen. Dies begründete der Aufsichtsrat damit, dass die Offerte das Unternehmen signifikant unterbewerte. Die Folge dessen ist nun, dass Xerox sich direkt an die Aktionäre wendet und diesen Angebote zum Aufkauf ihrer Anteile macht. Und hier soll es bereits konstruktive Gespräche gegeben haben, wie Xerox-Chef John Visentin in einem neuen Schreiben an den HP-Aufsichtsrat deutlich machte, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Der Druck auf die Konzernführung HPs könnte aber auch von anderer Seite zunehmen. Der Investor Carl Icahn, der sowohl 4,2 Prozent der HP-Aktien als auch einen Anteil von 10,9 Prozent an Xerox hält, hatte die dem Deal positiv gegenüberstehenden HP-Aktionäre aufgefordert, ihrerseits das Gespräch mit dem Aufsichtsrat zu suchen, um den Prozess voranzubringen.
Siehe auch: PCs vom Kopier-Konzern? Xerox will HP übernehmen & scheitert vorerst
Bei HP hatte man sich geweigert, auf ein Übernahmeangebot einzugehen. Dies begründete der Aufsichtsrat damit, dass die Offerte das Unternehmen signifikant unterbewerte. Die Folge dessen ist nun, dass Xerox sich direkt an die Aktionäre wendet und diesen Angebote zum Aufkauf ihrer Anteile macht. Und hier soll es bereits konstruktive Gespräche gegeben haben, wie Xerox-Chef John Visentin in einem neuen Schreiben an den HP-Aufsichtsrat deutlich machte, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Der Druck wächst
"Mein Angebot für ein persönliches Treffen mit oder ohne Ihre Berater steht daher weiter", so Visentin. Und gänzlich abgeneigt ist man bei HP eigentlich auch nicht, da man durchaus auch positive Effekte aus einem Zusammenschluss beider Unternehmen erkennen kann. Allerdings sieht man sich in dem Szenario natürlich eher als Käufer.Der Druck auf die Konzernführung HPs könnte aber auch von anderer Seite zunehmen. Der Investor Carl Icahn, der sowohl 4,2 Prozent der HP-Aktien als auch einen Anteil von 10,9 Prozent an Xerox hält, hatte die dem Deal positiv gegenüberstehenden HP-Aktionäre aufgefordert, ihrerseits das Gespräch mit dem Aufsichtsrat zu suchen, um den Prozess voranzubringen.
Siehe auch: PCs vom Kopier-Konzern? Xerox will HP übernehmen & scheitert vorerst
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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