Gamescom soll auf alle Fälle stattfinden - vor Ort oder notfalls digital

Das Coronavirus hat bereits zur Absage aller Messen der nächsten Mo­na­te geführt, auch viele Veranstaltungen, die im Sommer stattfinden sollten, haben den Stecker gezogen. Die Gamescom hält an ihrem Termin fest und soll auf jeden Fall stattfinden - notfalls in digitaler Form.
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Koelnmesse
Die Sars-CoV-2-Pandemie hat einen weltweiten Shutdown zur Folge, das hat auch bereits zur Absage aller nur denkbaren Veranstaltungen geführt, und zwar in allen Lebensbereichen. Dabei rechnen die Experten, dass die Coronakrise auch dann weitergeht, wenn die Tem­pe­ra­tu­ren steigen, denn das Virus scheint nicht besonders temperaturempfindlich zu sein.

Menschenansammlungen werden also wohl noch eine ganze Weile lang tabu sein und das dürfte auch Folgen für die Gamescom 2020 haben. Denn die Spielemesse sollte eigentlich von 25. bis 29. August 2020 stattfinden und laut den Veranstaltern will man daran auch fest­halten.


Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Tore des Kölner Messegeländes auch tat­säch­lich vor Ort öffnen werden. Wie Veranstalter Koelnmesse und der Branchenverband Game in einer Mitteilung schreiben, ist die Entscheidung dazu noch nicht gefallen: "Mitte Mai soll an­ge­sichts der dann erfolgten Entwicklungen der Corona-Pandemie gemeinsam mit den zu­stän­di­gen staatlichen Stellen eine Bewertung erfolgen, in welcher Form die Gamescom auch vor Ort in Köln stattfinden kann."

Planungen laufen vorerst weiter

Weiter heißt es: "Zu diesem Zeitpunkt ist auch deut­li­cher, welche Veränderungen es geben muss, um die Gesundheit aller Besucherinnen und Besucher vor Ort vollständig zu ge­währ­leis­ten. Dies ist mit den größten Aus­stel­lern ab­ge­stimmt, so dass derzeit alle Games­com-Pla­nun­gen auf Hochtouren wei­ter­laufen."

Besucher und Aussteller sollen Tickets bzw. ge­leis­tete Zahlungen zu 100 Prozent zu­rück­er­stat­tet bekommen, wenn die Messe vor Ort abgesagt wird. Zur digitalen Alternative wollen die Macher noch in den kommenden Monaten Details bekannt geben, man will aber bestehende digitale Formate wie "Gamescom: Opening Night Live" und "Gamescom Now" ausbauen und um zusätzliche Module ergänzen.
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