Coronakrise erforschen: Mozilla teilt jetzt auch Firefox-Daten
Mozilla kann seit Beginn der Coronakrise einen deutlichen Anstieg der Nutzung von Firefox auf Desktop-Geräten verzeichnen. Jetzt hat man bekannt gegeben, dass man Telemetrie-Daten freigeben wird, um unter anderem die Effektivität von Social Distancing zu erforschen.
Nutzungs-Muster von Firefox sollen Hinweise liefern
Die Idee der Korrelation zwischen Firefox-Nutzungsstatistiken und Entwicklungen der Infektionszahlen ist dabei recht einfach: Forscher sollen untersuchen können, ob das Wachstum der Krankheitszahlen mit Änderungen in der Nutzerzahl des Browsers in Verbindung gebracht werden können - das wiederum gibt einen Hinweis darauf, wie getroffene Maßnahmen wirken. Mozilla verweist darauf, dass bei der Nutzung der Daten Vorsicht geboten sei, da die Nutzerbasis möglicherweise nicht repräsentativ für die allgemeine Bevölkerung ist. "Wir hoffen jedoch, dass diese Daten für die Forschungsgemeinschaft und andere interessierte Organisationen einen gewissen Wert haben", so das Unternehmen. Man wolle damit auch andere "Kollegen in der Branche" dazu anregen, Daten zu teilen, die möglicherweise relevant sein könnten - natürlich immer "mit Respekt für die Privatsphäre der Nutzer".
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Firefox hilft jetzt auch der Forschung bei der Coronakrise
Die Forschung rund um den Coronavirus konzentriert sich unter anderem auch darauf zu verstehen, was die extremen Maßnahmen, die viele Länder getroffen haben, wirklich bewirken. Jetzt hat Mozilla bekannt gegeben, dass man die Forschung mit Telemetrie-Daten unterstützen will. "Bei Mozilla haben wir kürzlich eine Zunahme der Desktop-Nutzung von Firefox festgestellt. Da diese Daten für Forscher, die soziale Distanzierungs-Maßnahmen in der aktuellen Pandemie untersuchen, von Nutzen sein können, veröffentlichen wir einen Datensatz, um diese Zusammenarbeit zu unterstützen", so das Unternehmen in einem Blogbeitrag.
Nutzungs-Muster von Firefox sollen Hinweise liefern
Die Idee der Korrelation zwischen Firefox-Nutzungsstatistiken und Entwicklungen der Infektionszahlen ist dabei recht einfach: Forscher sollen untersuchen können, ob das Wachstum der Krankheitszahlen mit Änderungen in der Nutzerzahl des Browsers in Verbindung gebracht werden können - das wiederum gibt einen Hinweis darauf, wie getroffene Maßnahmen wirken. Mozilla verweist darauf, dass bei der Nutzung der Daten Vorsicht geboten sei, da die Nutzerbasis möglicherweise nicht repräsentativ für die allgemeine Bevölkerung ist. "Wir hoffen jedoch, dass diese Daten für die Forschungsgemeinschaft und andere interessierte Organisationen einen gewissen Wert haben", so das Unternehmen. Man wolle damit auch andere "Kollegen in der Branche" dazu anregen, Daten zu teilen, die möglicherweise relevant sein könnten - natürlich immer "mit Respekt für die Privatsphäre der Nutzer".
Im Vergleich mit der Vorhersage
Mozilla teilt dabei nicht die reinen Nutzerzahlen, sondern stellt diese in Zusammenhang mit der Vorhersage, die das Unternehmen zu einer "Nutzung unter normalen Umständen" trifft. Dabei sei natürlich nicht jede Abweichung mit den Maßnahmen zum Social Distancing in Verbindung zu bringen. Durch eine genaue Untersuchung der Muster über einen gewissen Zeitraum könnte aber ein Verständnis dafür entwickelt werden, wo sich solche Maßnahmen in den Daten niederschlagen.Coronavirus-Special Alle WinFuture-Meldungen zu Covid-19
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